Der amerikanische Versandhändler Amazon hat heute den Nachfolger des Kindle Ebook Readers der Öffentlichkeit vorgestellt, welcher einige Verbesserungen sowie einen günstigen Preis bietet.

Der neue Kindle kommt in einem 190mm x 123mm x 8.5mm grossen Gehäuse daher, die Masse wurden im Vergleich zum Vorgänger bei gleichbleibender Bildschirmgrösse um 21% und das Gewicht mit 247 Gramm um 15% verringert. Gegenüber dem bisherigen Modell wurden dabei auch die Lesbarkeit der Texte durch eine neue Schriftart und einen um 50% höheren Kontrast verbessert, wobei das E-Ink-Display weiterhin mit 800 x 600 Pixeln aufgelöst ist und 16 Graustufen darstellen kann.

Der interne Speicher wurde auf 4 GB verdoppelt und bietet nun Platz für ungefähr 3′500 Bücher. Der Akku soll bei ausgeschaltetem WLAN einen Monat lang halten, bei eingeschaltetem Funkmodul bis zu 3 Wochen beziehungsweise 10 Tage beim Kindle 3G. Das Modell mit 3G bietet ausserdem auch einen (experimentellen) Browser auf Basis von WebKit, womit man unterwegs kostenlos im Internet surfen kann.

In den USA kann der neue Kindle ab sofort für 139 Dollar (145 Franken / 105 Euro) sowie die Version mit 3G für 189 Dollar (195 Franken / 145 Euro) vorbestellt werden und wird ab dem 27. August ausgeliefert. Das grössere Modell, der Kindle DX, wird weiterhin erhältlich sein, wobei dieses mit 379 Dollar (395 Franken / 250 Euro) zu Buche schlägt.


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Neben einem neuen Mac Pro mit bis zu 12 CPU-Kernen sowie einem 27 Zoll grossen LED Cinema Display stellte Apple Gestern ein Trackpad für Desktopcomputer vor, welches als Ergänzung oder Ersatz der Maus dienen soll.

Apple verwendet im Magic Trackpad dabei die gleiche Technik wie bei den im MacBook integrierten Modellen, wobei die Fläche jedoch um 80% vergrössert wurde. Das Gerät besteht dabei ebenfalls aus Glas sowie Aluminium und wird per Bluetooth mit dem Mac verbunden, die Stromversorgung erfolgt über zwei AA-Batterien. Auch Multitouch-Gesten wie beispielsweise Zoomen oder Drehen mit zwei Fingern werden unterstützt, wobei die gesamte Fläche gleichzeitig eine Taste darstellt.

Das Magic Trackpad ist ab sofort für 79 Franken (69 Euro) im Apple Store erhältlich.


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Art Lebedev hat nun das endgültige Design der Optimus Popularis präsentiert, welche mit OLED-Bildschirmen in jeder einzelnen Taste daherkommt.

Im Vergleich zur Optimus Maximus verfügt diese über höher aufgelöste Displays mit je 64 x 64 Pixeln und ist dabei wesentlich kleiner und flacher. Die Breite entspricht ungefähr derjenigen einer Notebook-Tastatur, da auf einen separaten Ziffernblock verzichtet wurde. Über die FN-Taste kann dieser jedoch auf dem rechten Teil eingeblendet werden, wobei die Zahlen in einem klassischen Rechnerlayout angeordnet werden. Zusätzlich wurde zwischen den F- sowie den restlichen Tasten ein weiterer Bildschirm zum Anzeigen von Widgets integriert.

Der Preis für die Optimus Popularis soll laut Art Lebedev unter 1000 Dollar liegen, was ungefähr 1′100 Franken (800 Euro) entspricht. Die Veröffentlichung ist für Anfang 2011 geplant, wobei bereits ab Ende dieses Jahres Vorbestellungen entgegen genommen werden.

Das Nokia N900 ist ein Smartphone mit dem auf Linux basierenden Maemo-Betriebssystem, welches hauptsächlich im Querformat bedient wird. Das Gerät verfügt über einen 3.5 Zoll grossen Touchscreen mit einer Auflösung von 800 x 480 Pixeln, eine 5-Megapixel-Kameara mit LED-Blitz und Carl-Zeiss-Optik, 32 GB interner Speicher, 256 MB Arbeitsspeicher, HSDPA, WLAN, Bluetooth 2.1 und GPS.

Lieferumfang
Der Lieferumgang des N900 fällt grosszügig aus, dieser beinhaltet neben dem Gerät selbst sowie dem Ladekabel, Akku und den Bedienungsanleitungen In-Ear-Kopfhörer mit verschiedenen Aufsätzen, ein Mikrofaser-Reinigungstuch, ein USB-Verbindungskabel, ein Adapter für ältere Ladegeräte sowie ein Videokabel.

Design / Verarbeitung
Das Nokia N900 ist mit einer Dicke von fast 20 mm leider alles andere als dünn, das Gerät wirkt besonders auch durch die nur schwach abgerundeten Kanten ziemlich klobig. Zumindest auf der Vorderseite, bei welcher Komplett auf Tasten verzichtet wurde, wirkt das Design jedoch edel. Die Verarbeitung ist hochwertig, der Akkudeckel sitzt fest und knarzt nicht, die Kamera wird durch eine Abdeckung vor Kratzern geschützt, auch der Slider-Mechanismus wirkt sehr stabil. Wie von Nokia gewohnt verfügt auch das N900 über eine hohe Anzahl an Hardware-Tasten. Auf der Oberseite befinden sich dabei der Lautstärkeregler, der Einschaltknopf sowie der Auslöser für die Kamera. Rechts wurden der Schieber zum Sperren des Geräts, der Kopfhöreranschluss, das Mikrofon sowie an der Ecke der angenehm lange Stylus untergebracht, links der MicroUSB-Anschluss. Die Stereo-Lautsprecher finden seitlich Platz. Eine Benachrichtigungs-LED informiert jederzeit über verpasste Anrufe und weitere Ereignisse.

Bedienung / Interface
Auf den ersten Blick erinnert die Benutzeroberfläche des Maemo-Smartphones duch die vier mit Widgets sowie Verknüpfungen personaliserbaren Desktops mit seitlichem Scrollen und fortlaufendem Hintergrundbild stark an Googles Android. Das Design ist hierbei sehr ansprechend gehalten, die Menüführung wirkt durchdacht. Zwischen Anwendungen kann Dank der Unterstützung von Multitasking angenehm über einen Übersichtsbildschirm gewechselt werden, welcher jederzeit über eine Schaltfläche erreichbar ist. Das Programm-Menü ist ähnlich wie bei Symbian aufgebaut, unterstützt jedoch kinetisches Scrollen, weiterhin lassen sich die Symbole beliebig anordnen. Texte könne direkt über die ausschiebbare Tastatur geschrieben werden. Leider fällt diese sehr schmal aus, sodass das Schreiben im Vergleich zu ähnlichen Geräten etwas unangenehmer ist.

Kamera
Die 5-Megapixel-Kamera kommt mit einem Objektiv von Carl Zeiss sowie einem zweifachen LED-Blitz daher, welcher Fotos auf kurze Distanz auch bei schlechteren Lichtverhältnissen ermöglicht. Die Bildqualität ist gut, auch Videos können bei einer Auflösung von 800 x 480 Pixeln und 25 Bildern pro Sekunde in guter Qualität aufgenommen werden. Zudem wird Geotagging unterstützt, sodass der Standort auch später noch eingesehen werden kann. Die Bildgalerie läuft flüssig und ist übersichtlich, die Fotos werden durch den Lagesensor automatisch ausgerichtet.

Bildschirm
Bei einer Grösse von 3.5 Zoll verfügt der Bildschirm des N900 über eine Auflösung von 800 x 480 Pixeln, womit diese im Vergleich zu anderen Nokia-Geräten wesentlich höher ausfällt. Die Darstellung ist kontrastreich und scharf, auch der Blickwinkel und die Helligkeit sind gut. Multitouch wird bedingt durch den resistiven Touchscreen leider nicht unterstützt.

Multimedia
Der Media Player kommt in einem übersichtlichen Design daher und kann neben Musik und Videos auch Internetradio abspielen. Videos werden in den meisten Formaten direkt ab Werk unterstützt und können auf dem grossen Display mit dem ausklappbaren Ständer bequem angeschaut werden, zudem kann das Gerät über das im Lieferumfang enthaltene Videokabel auch direkt am Fernseher angeschlossen werden. Der interne Speicher von 32 GB bietet viel Platz und kann, falls dies immer noch nicht ausreicht, per microSD-Speicherkarten erweitert werden.

Internet
Der auf Mozilla basierende Browser stellt Seiten schnell und flüssig dar, wobei die Bedienung im Vergleich zum Symbian S60-Browser wesentlich besser gelöst wurde. Zoomen kann man dabei entweder durch doppeltes Antippen, durch das Zeichnen eines Kreises im bzw. gegen den Uhrzeigersinn sowie über den Lautstärkeregler. Mit der neusten Firmware ist die Nutzung auch im Hochformat möglich, wobei dies jedoch zuerst in den Optionen manuell aktiviert werden muss. Auch Flash 9.4 wird unterstützt.

Fazit
Das N900 ist besonders durch die ansprechende Benutzeroberfläche das momentan mit Abstand beste Nokia-Smartphone, wobei im Gegensatz zu den Modellen mit Symbian viel Wert auf eine gute Touchscreen-Bedienung gelegt wurde. Etwas gewöhnungsbedürftig ist jedoch, dass das Gerät fast ausschliesslich im Querformat verwendet werden kann - einzig das Telefon sowie der Browser sind auch im Hochformat möglich. Für Multimedia und die Nutzung des Internets eignet sich das Gerät sehr gut, nur die Akkulaufzeit fällt etwas kurz aus.

Pro
• sehr guter Bildschirm
• grosser interner Speicher
• ausschiebbare Tastatur
• praktischer Ständer

Kontra
• gross und schwer
• relativ kurze Akkulaufzeit
• resistiver Touchscreen

Testurteil: 8,5/10


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Apple hat eine neue Version des Mac Mini vorgestellt, welcher nun in einem Aluminium-Unibody-Gehäuse daherkommt und mit einer Höhe von 3.6 cm deutlich flacher ist.

Im Innern des mit 19.7 x 19.7 cm etwas grösseren Gehäuses sind ein bis zu 2.66 GHz schneller Intel Core 2 Duo, eine Nvidia GeForce 320M, bis zu 8 GB Arbeitsspeicher, eine Festplatte mit maximal 500 GB Speicher, ein DVD-Brenner, WLAN inklusive dem n-Standard und Bluetooth 2.1 verbaut, als Anschlüsse stehen vier USB 2.0-Ports, ein Firewire-800- und ein Ethernet-Anschluss zur Verfügung. Weiterhin sind ein SD-Kartenleser sowie ein HDMI-Ausgang vorhanden, wodurch das Gerät direkt am eigenen Fernseher angeschlossen werden kann. Der Arbeitsspeicher kann nun direkt über eine Klappe auf der Unterseite ausgetauscht werden, das Gehäuse muss dazu nicht mehr geöffnet werden.

Der neue Mac Mini ist ab sofort erhätlich und kostet in der Grundkonfiguration 999 Franken (809 Euro), das Server-Modell schlägt mit 1′449 Franken (1′149 Euro) zu Buche.


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Asus hat mit dem Eee Pad heute nun einen Tablet PC vorgestellt, welcher auf Windows 7 basiert.

Das 12,2 Millimeter dicke und 675 Gramm schwere Gerät verfügt über einen 12 Zoll grossen kapazitiven Touchscreen, einen Intel Core 2 Duo Prozessor, eine Webcam, einen USB-Anschluss und Windows 7 Home Premium. Die Akkulaufzeit wird mit bis zu 10 Stunden angegeben. Neben der virtuellen Tastatur ist die Texteingabe auch über eine Docking-Station mit integrierter Tastatur möglich.

Auch ein kleineres Modell mit einem 10-Zoll-Bildschirm wurde angekündigt, dieses wird mit Windows Embedded Compact 7 daherkommen, wobei die restlichen Spezifikationen noch nicht bekanntgegeben wurden.

Der Preis für die Eee Pads wird umgerechnet zwischen 460 Franken (320 Euro) und 580 Franken (400 Euro) liegen, wobei mit einer Veröffentlichung leider nicht vor Anfang 2011 zu rechnen ist.

Der taiwanische Hersteller HTC stellte heute mit dem Wildfire ein neues Android-Smartphone vor, welches zu einem günstigen Preis daherkommt.

Die Ausstattung des HTC Wildfire umfasst einen 3.2 Zoll grossen kapazitiven Touchscreen mit einer Auflösung von 320 x 240 Pixeln, eine 5-Megapixel-Kamera mit einem LED-Blitz, ein mit 528 MHz getakteter Prozessor, 384 MB Arbeitsspeicher, ein FM-Radio, ein optischer Sensor und ein 3.5 mm Audioausgang. Der interne Speicher beträgt 512 MB und kann per microSD-Speicherkarten auf bis zu 32 GB erweitert werden. Zur Verbindung mit der Aussenwelt stehen WLAN, Bluetooth 2.1, UMTS sowie HSDPA zur Verfügung. Auch GPS, ein digitaler Kompass, ein Beschleunigungs-, Annäherungs- und Lichtsensor fehlen nicht. Als Betriebssystem kommt Android 2.1 inklusive der aktuellsten Version von HTC Sense zum Einsatz.

Mit einem Preis von 449 Franken (279 Euro) richtet sich das Wildfire hauptsächlich an Jugendliche und Studenten. Das Gerät wird in der Schweiz, Deutschland und Österreich ab Juni in den Farben schwarz und braun erhältlich sein.

Beim iAngle handelt es sich um eine praktisches Gadget, welches gleichzeitig als Transportmittel für die Kopfhörer sowie als Halterung für das iPhone oder den iPod touch dient. Vermutlich ist die Verwendung auch mit anderen Geräten möglich, welche eine ähnliche Dicke wie das Apple-Smartphone aufweisen.

Der iAngle kann entweder auf der offiziellen Seite oder bei Amazon bestellt werden, der Preis beträgt umgerechnet 12 Franken (8 Euro) zuzüglich Versandkosten.

Mit dem Nokia X6 brachte der finnische Hersteller vor einiger Zeit den indirekten Nachfolger des Nokia 5800 XpressMusic auf den Markt. Das Smartphone verfügt über einen kapazitiven, 3.2 Zoll grossen Touchscreen, 16 oder 32 GB interner Speicher, eine Kamera mit 5 Megapixel, HSDPA, WLAN, Bluetooth 2.0, und GPS. Ob das X6 die Schwächen des Vorgängers beheben kann und an dessen Erfolg anknüpfen kann, könnt ihr nun hier lesen.

Lieferumfang
Im Lieferumfang sind das Ladegerät, das USB-Verbindungskabel, Anleitungen, eine Software-CD sowie ein gut verarbeitetes, zusammenklappbares Bügel-Headset mit bequemen Ohrpolstern enthalten, welches abgesehen vom etwas blechernen Klang eine ordentliche Qualität bietet.

Design / Verarbeitung
Mit einer Grösse von 111 x 51 x 13,8 mm relativ dick für ein Smartphone ohne ausschiebbare Tastatur, dank den seitlichen Metalleisten sowie die türkisfarbenen Leisten oben und unten wirkt das Design edel und hochwertig. Durch die abgerundete Form liegt das Gerät gut in der Hand, jedoch fühlt sich das Plastikgehäuse seitlich und besonders auf der Rückseite billig an, der dünne Akkudeckel knarzt und auch kleinere Spalten sind vorhanden. Auf der linken Seite des Telefons befindet sich wie beim 5800 XpressMusic der Slot für die SIM-Karte, wobei diese zwar direkt eingeschoben werden kann, zum Entfernen muss jedoch trotzdem der Akku entfernt werden. Direkt darunter befinden sich die beiden Lautsprecher, welche durch hochwertig verarbeitete Gitter abgedeckt werden. Auf der rechten Seite findet man wie gewohnt den Lautstärkeregler, ein etwas wackliger Schieber zum Sperren der Tasten sowie der Auslöser für die Kamera. Oben wurden der MicroUSB-, Kopfhörer- und Stromanschluss sowie der Ein- und Ausschaltknopf untergebracht. Die Kamera wird zudem durch einen leicht erhöhten Metallrahmen vor Kratzern geschützt.

Bedienung / Interface
Bei der Bedienung hat sich im Vergleich zum 5800 XpressMusic leider nicht viel verändert, Nokia setzt immer noch auf die klassische S60-Benutzeroberfläche. Kinetisches Scrollen wurde nur stellenweise umgesetzt, im Hauptmenü muss man immer noch die dünne Scrolleiste verwenden. Beibehalten wurde auch das praktische Touchmenü oberhalb des Bildschirms, welches den Schnellzugriff auf die wichtigsten Funktionen des Geräts wie den Musikplayer, Fotos, Videos oder den Internet-Browser erlaubt. Eingaben über die Tastatur sind im Vollbildmodus schnell und präzise möglich, im Hochformat steht eine Alphanumerische zur Verfügung. Multitouch-Unterstützung ist obwohl dies durch die verwendete Technik möglich wäre leider nicht vorhanden, Zoomen beispielsweise ist nur über einen Schieberegler oder doppeltem Antippen möglich.

Kamera
Die 5-Megapixel-Kamera mit Autofokus, Carl Zeiss-Optik und 2 LED-Hilfslichtern schiesst Fotos in guter Qualität mit einem guten Kontrast, Bildschärfe und satten Farben. Bei Dunkelheit sind auf kurze Distanz auch akzeptable Ergebnisse möglich. Videos werden in einer Auflösung von 640 x 480 Pixeln und 30 FPS flüssig aufgenommen, die Qualität ist gut.

Bildschirm
Das Display des Nokia X6 kommt bei einer Grösse von 3.2 Zoll mit einer Auflösung von 640 x 360 Pixeln daher, das Bild ist scharf und kontrastreich. Der kapazitive Touchscreen reagiert sensibel auf Eingaben, auf die Unterstützung von Multi-Touch wurde jedoch leider verzichtet.

Multimedia
Das Nokia X6 kann bei seiner Hauptdisziplin durchaus überzeugen und bietet mit 32 GB viel Platz für Musik und Videos. Der Player selbst unterscheidet sich nicht von demjenigen des 5800 XpressMusic, bietet jedoch alle nötigen Funktionen. Mit der “Comes with Music”-Flatrate hat man ein Jahr lang kostenlos Zugriff auf die Musik aus dem Music-Store von Nokia, wobei die mit DRM geschützen Lieder auch nach Ablauf dieser Zeit auf dem Gerät behalten werden dürfen. Ab Werk sind ausserdem bereits die Spiele Aspalt 4, Spore sowie DJ Mix Tour vorinstalliert.

Internet
Beim Browser hat sich gegenüber dem 5800 XpressMusic nichts verändert, Nokia setzt immer noch auf den nativen S60-Browser. Dieser kann in Sachen Geschwindigkeit sowie dem Scrollen leider nicht mit der Konkurrenz wie beispielsweise Opera mithalten, beherrscht dafür jedoch Flash. Der Vollbildmodus ist weiterhin nur umständlich über das Menü zu erreichen, ansonsten verdecken 5 Buttons ungefähr einen Viertel des Bildschirms. Ausserdem werden die Seiten direkt in der Originalgrösse dargestellt und nicht zur besseren Übersicht zuerst verkleinert.

Fazit
Das Nokia X6 ist ein solides Multimedia-Smartphone, welches sich mit der kostenlosen Musikflatrate und einer langen Akkulaufzeit vorallem an Musikfans richtet. Schwächen weist das Gerät bei der Bedienung auf, welche leider immer noch nicht optimal gelöst ist - hierbei darf man wohl erst mit Symbian^3 Verbesserungen erwarten. Durch den hohen Preis ist das Nokia X6 zumindest in der 32 GB-Variante nur für Vielhörer empfehlenswert, da diese wohl am meisten von der Musikflatrate profitieren. Das Modell mit 16 GB ist hingegen bereits wesentlich günstiger, hier muss jedoch auf die kostenlose Musik verzichtet werden.

Pro
• kapazitiver Touchscreen
• kostenlose Musik-Flatrate für 1 Jahr
• lange Akkulaufzeit
• 32 GB interner Speicher

Kontra:
• trotz fehlender ausschiebbarer Tastatur ziemlich dick
• teilweise träge Reaktion
• Bedienung
• hoher Preis

Testurteil: 7/10


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Inoffiziell sind nun einige Informationen zu einem weiteren Android-Smartphone von Motorola aufgetaucht, welches mit einer aufklappbaren Tastatur daherkommt.

Das FlipOut verfügt demnach über eine 3.1 Megapixel-Kamera, welche in Zusammenarbeit mit Kodak entwickelt wurde, einen 2.8 Zoll grossen Touchscreen, einen Prozessor mit 700 MHz, 256 MB Arbeitsspeicher, 512 internem Speicher, GPS und HSDPA. Als Betriebssystem setzt Motorola auf Android 2.1 mit der eigenen Benutzeroberfläche Motoblur.

Voraussichtlich wird das Motorola FlipOut im Juni zu einem Preis von umgerechnet 780 Franken (550 Euro) auf den Markt kommen. Als Farben werden schwarz, grün sowie pink zur Auswahl stehen.

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