Beim Nokia 3720 classic handelt es sich um ein robustes Handy, welches auch Erschütterungen, Staub oder oder Spritzwasser übersteht und dadurch die IP54-Kriterien erfüllt, nach welchen typischerweise auch Industrieanlagen gebaut werden. Das 115 x 47 x 15,3 mm grosse und 94 g schwere Gerät verfügt über einen mit 320 x 240 Pixeln aufgelösten, 2.2 Zoll grossen Bildschirm, eine 2-Megapixel-Kamera, Bluetooth 2.1 sowie einen Slot für MicroSD-Speicherkarten. Die Sprechzeit beträgt bis zu 7 Stunden, die Standby-Zeit fast 3 Wochen. Bei der Musikwiedergabe hält der Akku 14,5 Stunden.

Lieferumfang
Der Lieferumfang des 3720 classic beeinhaltet neben dem Standard-Zubehör wie das Ladegerät und die Bedianungsanleitung ein kabelgebundenes Stereo-Headset sowie eine 1 GB grosse MicroSD-Speicherkarte, was für diese Preisklasse absolut in Ordnung ist.

Design / Verarbeitung
Das Nokia 3720 classic ist sehr hochwertig verarbeitet und kommt trotz der Unempfindlichkeit gegen äussere Einwirkungen in einem ziemlich edlen Design daher. Der Bildschirm und die Tastatur wird von einem leicht erhöhten, stabilen Metallrahmen geschützt, die Anschlüsse auf der Unterseite des Geräts sind bis auf den Ladestecker durch eine Schutzkappe abgedeckt. Die Knöpfe zur Regelung der Lautstärke sind gummiert, lassen sich dadurch aber leider nur sehr mühsam bedienen - hier hätte Nokia einen besseren Kompromis zwischen Robustheit und Bedienbarkeit suchen sollen. Der Akkudeckel sitzt Dank einem Schraubverschluss komplett fest, lässt sich dadurch jedoch nur mit einer Münze oder einem ähnlichen Gegenstand öffnen.

Bedienung / Interface
Als Betriebssystem setzt Nokia wie bei fast allen Modellen auf Symbian, hier in der Version S40. Das Menü ist übersichtlich und wird über das Navigationskreuz bedient, die Tastatur ist gummiert und hat einen angenehmen, wenn auch etwas härteren Druckpunkt. Auch praktische Hilfsprogramme wie beispielsweise ein Taschenrechner, eine Aufgabenliste oder eine Stoppuhr sind vorhanden.

Kamera
Die Kamera des 3720 classic schiesst Fotos mit 2 Megapixeln, Videos können mit einer Auflösung von 176 x 144 Pixeln und lediglich 11 Bildern pro Sekunde aufgenommen werden. Die Qualität der Fotos fällt eher schlecht aus, reicht jedoch für Schnappschüsse. Mit dem LED-Hilfslicht sind auch Fotos bei schwächerem Licht möglich - dieses kann zudem jederzeit als Taschenlampe verwendet werden, was überaus praktisch ist.

Bildschirm
Der Bildschirm bietet eine Diagonale von 2.2 Zoll und eine Auflösung von 320 x 240 Pixeln. Die Inhalte werden scharf dargestellt und sind problemlos ablesbar, die Qualität ist gut.

Multimedia
Als Unterhaltung für unterwegs bietet sich der Mediaplayer an, welcher neben Musik auch Videos wiedergeben kann. Die Musikdateien werden dabei automatisch aufgrund der ID3-Tags nach Interpreten, Alben und der Musikrichtung sortiert. Der Player ist einfach zu bedienen und kommt in einem ansprechenden Design daher und zeigt neben den Titelinformationen auch das Albumcover des aktuellen Songs an. Weiterhin lassen sich in wenigen Schritten eigene Wiedergabelisten erstellen. Auch ein Equalizer sowie ein Radio befinden sich an Bord.

Internet
Neben dem standardmässig installierten Browser befindet sich auch Opera Mini auf dem Gerät, welcher das Surfen im Internet wesentlich angenehmer gestaltet. Dieser ist jedoch leider nicht direkt über den Menüpunkt “Internet” erreichbar, sondern etwas versteckt unter “Programme”. Der Seitenaufbau erfolgt in einer akzeptablen Geschwindigkeit, die Bedienung ist trotz fehlendem Touchscreen bequem.

Fazit
Wer ein günstiges, aber trotzdem elegantes Outdoor-Handy sucht und auf Funktionen wie GPS oder UMTS verzichten kann, trifft mit dem Nokia 3720 classic sicherlich keine schlechte Wahl.

Pro:
• robust
• günstiger Preis
• hochwertige Verarbeitung
• integrierte Taschenlampe
• lange Akkulaufzeit

Kontra:
• Tasten etwas schlechter bedienbar
• schlechte Kamera
• geringer Funktionsumfang
• nur ein 2.5 mm Audioausgang

Testurteil: 6/10


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Am zurzeit in Barcelona stattfindenden Mobile World Congress stellte HTC insgesamt 4 neue Smartphones vor.

Beim HTC Desire handelt es sich um ein neues Highend-Smartphone, welches mit Android 2.1 als Betriebssystem daherkommt. Das Gerät verfügt über einen 3.7 Zoll grossen, kapazitiven AMOLED-Touchscreen mit einer Auflösung von 800 x 480 Pixeln, ein mit 1 GHz getakteten Snapdragon-Prozessor, 576 MB Arbeitsspeicher, GPS, WLAN, HSDPA/HSUPA, Bluetooth 2.1, ein digitaler Kompass, eine Kamera mit 5 Megapixel und einem LED-Hilfslicht sowie einen 3.5 mm Audioausgang. Der interne Speicher veträgt 512 MB, jedoch kann dieser per MicroSD-Speicherkarten auf bis zu 32 GB erweitert werden. Der Akku des 119 x 60 x 11,5mm grossen und 135 Gramm schweren Smartphones verfügt über eine Leistung von 1.400mAh. Im Wesentlichen handelt es sich um eine verbesserte Version des Google Nexus One, wobei bei diesem Modell die Sense-Benutzeroberfläche zum Einsatz kommt und auch Flash unterstützt wird. Zudem wurde der Trackball durch eine optische Maus ersetzt und der Arbeitsspeicher leicht vergrössert.
Das HTC Desire wird ab in Deutschland, Österreich und der Schweiz ab April erhätlich sein, der Preis wurde noch nicht bekanntgegeben.

Das HTC Legend setzt ebenfalls auf Android 2.1 als Betriebssystem und verfügt über ein Gehäuse aus Aluminium, welches aus einem Block gefräst wurde. Unter der Haube arbeitet ein 600 MHz schneller Qualcomm-Prozessor, welchem 384 MB Arbeitsspeicher zur Seite stehen. Der 3.2 Zoll grosse AMOLED Touchscreen kommt mit einer Auflösung von 480 x 320 Pixeln daher, die Kamera bietet 5 Megapixel sowie ein LED-Hilfslicht. Zur weiteren Ausstattung gehören eine optische Maus, ein digitaler Kompass, GPS, Bluetooth 2.1, WLAN, HSDPA und ein 3.5 mm Audioausgang. Der Akku bietet eine Leistung von 1300 mAh, das Gehäuse ist bei einem Gewicht von 126 Gramm 112 x 56.3 x 11.5 mm gross. Der interne Speicher von 384 MB kann auch hier per MicroSD-Speicherkarten erweitert werden.
Auch das HTC Legend wird bei uns ab April erhältlich sein, zum Preis liegen ebenfalls noch keine Informationen vor.

Weiterhin wurden mit dem HD Mini ein kompaktes Smartphone auf Basis von Windows Mobile mit einem kapazitiven 3.2 Zoll Display, einer Kamera mit 5 Megapixel und HTC Sense sowie mit dem Smart ein kostengünstiges Gerät mit dem von Qualcomm entwickelten Brew-Betriebssystem vorgestellt.


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Microsoft stellte Heute auf dem Mobile World Congress in Barcelona wie erwartet den Nachfolger von Windows Mobile vor. Mit Windows Phone 7 Series wagt man einen kompletten Neuanfang, das neue Betriebssystem weist kaum Ähnlichkeiten mit dem Vorgänger auf.

Die neue Benutzeroberfläche besteht nun aus sogenannten Hubs, welche gleichzeitig zusammengehörende Informationen aus dem Internet, den Anwendungen und Diensten zusammenfassen.
Insgesamt existieren 6 dieser Hubs: Im Kontakte-Hub werden jeder Person die entsprechenden Informationen aus sozialen Netzwerken und Fotos zugeordnet, wobei man hier auch neue Statusmeldungen gleichzeitig auf Facebook und Windows Live veröffentlichen kann. Der Bilder-Hub umfasst alle Fotos und Videos des Benutzer und ermöglicht das einfache Veröffentlichen in sozialen Netzwerken. Der Spiele-Hub bietet Zugriff auf Xbox Live, inklusive Xbox Live Spielen, dem eigenen Avatar und den Errungenschaften. Im Musik + Video-Hub findet man ähnlich wie beim firmeneigenen Zune-Player die eigenen Multimediadateien, Online-Musikdienste sowie ein FM-Radio, wobei man auch Empfehlungen mit Anderen teilen kann. Neue Programme und Spiele können über den Marketplace-Hub heruntergeladen werden. Der Office-Hub schliesslich erlaubt das Betrachten und Bearbeiten von Microsoft Office-Dokumenten.
Zugriff auf die verschiedenen Hubs erhält man direkt über den neuen Homescreen, welcher das bisherige Startmenü ersetzt und einen Überblick über alle wichtigen Informationen bietet. Dieser besteht aus Rechtecken (sogenannte “Live Tiles”), welche vom Benutzer beliebig angeordnet werden können und unter anderem die neusten Informationen aus dem Internet anzeigen können.

Die ersten Geräte mit Windows Phone 7 werden im Herbst dieses Jahres auf den Markt kommen, wobei bereits zahlreiche Hersteller wie beispielsweise HTC, Samsung, Sony Ericsson oder LG und auch viele Provider ihre Unterstützung angekündigt haben.


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Nachdem das Gewinnspiel seit Gestern beendet ist, gebe ich nun wie angekündigt den Gewinner bekannt. Gewonnen hat den Brennstoffzellen-Experimentierkasten von Kosmos der Teilnehmer Nummer 8, Hans.

Ich danke allen für die Teilnahme und wünsche euch ausserdem eine frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

In der diesjährigen Weihnachts-Verlosung auf GadgetBlog.ch könnt ihr einen “Brennstoffzelle Classic“-Baukasten von Kosmos im Wert von 299.00 Franken (189.00 Euro) gewinnen. Dabei handelt es sich um ein komplett überarbeitetes Modell des bereits seit längerem erhältlichen Experimentierkastens, womit sich sowohl Kinder ab 14 Jahren als auch Erwachsene ein mit Wasserstoff betriebenes Fahrzeug bauen können.

Wie kann ich mitmachen?
Um teilzunehmen musst du lediglich einen Kommentar zu diesem Beitrag schreiben und deine Email-Adresse angeben, damit du im Falle eines Gewinns benachrichtigt werden kannst. Wer ein eigenes Blog besitzt und einen kurzen Beitrag über das Gewinnspiel mit einem Link auf diese Seite schreibt erhält ein zweites Los und verdoppelt somit seine Gewinnchancen.

Teilnahmebedingungen
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, eine Barauszahlung des Preises ist nicht möglich. Teilnehmen dürfen alle in der Schweiz, Deutschland und Österreich wohnhaften Personen, Mehrfachteilnahmen führen zum Ausschluss aus dem Gewinnspiel. Wenn der Gewinner 4 Wochen nach der Information über den Gewinn nicht geantwortet hat, wird der Preis erneut verlost. Der Einsendeschluss ist der 24. Dezember.

Den Gewinner der Brennstoffzelle Classic werde ich wie bei den bisherigen Gewinnspielen mit dem Tool “List Randomizer” ermitteln. Dieser wird voraussichtlich am 25. Dezember bekanntgegeben.

Die Casio Exilim EX-G1 ist laut Aussage des Herstellers die weltweit dünnste Digitalkamera mit einem sturzresistenten sowie wasserdichten Gehäuse, sodass auch Stürze aus einer Höhe von 2 Metern unbeschadet überstanden werden können.

Die Kamera ist nur knapp 2 cm dick und ist mit einem 12.1 Megapixel CCD-Sensor, einem 2.5 Zoll grossen Bildschirm sowie einem Objektiv mit 3x optischen Zoom und einer Brennweite von 38-114 mm ausgestattet, zum Speichern der Fotos und Videos steht neben dem internen Speicher von 35.7 MB ein MicroSDHC-Kartenslot zur Verfügung. Weiterhin verfügt das Gerät über eine Gesichtserkennung und kann Fotos auch unter Wasser in einer Tiefe von bis zu 3 Metern aufnehmen. Videos sind im Breitbildformat mit einer Auflösung von 848 x 480 Pixeln möglich.

Bei uns wird die EX-G1 Ende Januar 2010 zu einem Preis von umgerechnet 300 Franken (200 Euro) in den Farben rot und schwarz auf den Markt kommen.

Der japanische Hersteller Hallods bringt mit dem F43 den ersten portablen Media Player, welcher mit einem Bildschirm in HD-Auflösung daherkommt.

Das Gerät bietet nebem dem 4.3 Zoll grossen Bildschirm mit einer Auflösung von 1280 x 720 Pixeln einen 8 GB grossen internen Speicher, welcher mit bis zu 16 GB grossen MicroSD-Speicherkarten erweitert werden kann und unterstützt Videodateien in den Formaten MPEG4, FLV, H.263, AVI, RM, RMVB sowie Divx-WVGA, Musik kann neben MP3 auch in den Formaten WMA, WAV, FLAC und APE abgespielt werden. Die Akkulaufzeit beträgt bei der Musikwiedergabe 10 Stunden, bei Videos immerhin noch 4 Stunden.

In Japan ist der Hallods F43 ab sofort für einen Preis von ¥16,800 erhältlich, was umgerechnet 190 Franken (125 Euro) entspricht. Eine Veröffentlichung in Europa dürfte unwahrscheinlich sein, jedoch kann das Gerät bald hier bestellt werden.

Mit dem Inspiron Zino HD stellte Dell einen kleinen, quadratischen Computer vor, welcher mit austauschbaren Designs personalisiert werden kann.

Die Grundausstattung des 197.6 mm x 197.6 mm grossen Geräts beinhaltet einen AMD-Prozessor mit einer Taktfrequenz von 1.6 GHz, 2 GB DDR2 Arbeitsspeicher, eine im Chipsatz integrierte HD 3200 Grafikkarte, eine 320 GB grosse Festplatte, einen 8x DVD-Brenner sowie eine Tastatur und Maus. In der teuersten Konfiguration kommt der Zino HD mit einem 1.8 GHz schnellen AMD Dual Core Prozessor, 8 GB Arbeitsspeicher, eine ATI Radeon HD 4330 Grafikkarte, einer 1 TB grossen Festplatte sowie einem Bluray-Laufwerk daher. Als Betriebssystem setzt Dell auf Windows 7 Home Premium oder gegen Aufpreis auf Windows 7 Professional.

Der Dell Inspiron Zino HD ist ab einem Preis von umgerechnet 500 Franken (329 Euro) erhältlich und kann in Deutschland bereits bestellt werden, in den nächsten Tagen sollte dies auch in der Schweiz möglich sein.

Der Speicherhersteller Super Talent stellte mit dem RAIDDrive als erstes Unternehmen einen Speicherstick auf Basis von USB 3.0 vor. Dieser soll eine Datenübertragunsrate von bis zu 320 MB/s erreichen, was wie bereits der Name sagt, mithilfe der RAID-Technologie möglich wird. Auch die Abwärtskompatibilität zu USB 2.0 und 1.1 ist gegeben.

Der 95 x 37 x 13.5 mm grosse USB-Stick wird im Dezember mit einer Speicherkapazität von 32, 64 und 128 GB auf den Markt kommen. Der Preis wurde noch nicht bekanntgegeben.

Nokia hat vor einigen Monaten mit dem N97 ihr neues Top-Modell veröffentlicht, welches wie bereits das 5800 XpressMusic mit einem Touchscreen daherkommt. Zur umfangreichen Ausstattung zählen unter anderem eine auschiebbare Tastatur, eine Kamera mit 5 Megapixel, GPS, HSDPA, WLAN, Bluetooth 2.0 sowie 32 GB interner Speicher.

Lieferumfang
Zum Lieferumfang gehört neben dem Gerät selbst und dem Akku das Ladegerät, ein MicroUSB-Datenkabel, Anleitungen, eine Software-CD, ein Reinigungstuch, ein Headset sowie zusätzlich ein Adapter für ältere Ladegeräte des Herstellers.

Design / Verarbeitung
Das Nokia N97 kommt in einem edlen Design daher und ist hochwertig verarbeitet, das Gehäuse besteht erfreulicherweise nicht wie bei anderen Nokia-Geräten fast nur aus Plastik und auch der Silder-Mechnismus ist sehr stabil. Durch die schmale Form liegt das Handy trotz des grossen Bildschirms gut in der Hand. Auf der Oberseite des Geräts befinden sich der Einschaltknopf sowie der 3.5 mm Anschluss für Kopfhörer, während man rechts die Tasten zur Lautstärkeregelung und den Auslöser der Kamera findet. Links wurden die Lautsprecher, der MicroUSB-Anschluss sowie der Schieber für die Tastensperre untergebracht, auf der Unterseite das Mikrofon. Störend sind die gut sichtbaren Sensoren auf der Vorderseite des Geräts sowie der asymetrische Akkudeckel, welcher zudem schlecht verarbeitet ist und bereits bei schwachem Druck knarzt.

Bedienung / Interface
Nokia setzt beim N97 wie gewohnt auf Symbian als Betriebssystem, welches nun über einen personalisierbaren Homescreen verfügt. Im Vergleich zum 5800 XpressMusic wurde das Interface weiter für die Bedienung über den Touchscreen optimiert, auch wenn leider immer noch einige Schwächen vorhanden sind. So ist beispielsweise das Scrollen in Menüs immer noch umständlich, der Inhalt lässt sich nicht wie beim Browser mit dem Finger hoch- bzw. runterschieben. Die ausschiebbare Tastatur ist wesentlich bequemer als eine Touchscreen-Tastatur, jedoch sind die Tasten schwammig und verfügen nur über einen geringen Hub, ausserdem ist die Platzierung der Leertaste auf der rechten Seite anstatt in der Mitte gewöhnungsbedürftig.

Kamera
Die Kamera wird bequem durch Verschieben der Abdeckung gestartet und schiesst Bilder mit einer Auflösung von 5 Megapixeln. Für eine Handykamera ist die Qualität der Aufnahmen sehr gut. Auf kurze Distanz können dank den beiden LED-Hilfsleuchten auch Bilder bei schlechteren Lichtverhältnissen aufgenommen werden. Videos sind bei einer Auflösung von 640 x 480 sowie 640 x 352 Pixeln möglich, wobei auch hier die Qualität gut ist.

Bildschirm
Mit einer Diagonale von 3.5 Zoll und einer Auflösung von 640 x 360 Pixeln bietet der Bildschirm genügend Platz zum Anzeigen der Inhalte. Die Bildqualität ist gut, auch beim Kontrast und der Farbdarstellung gibt es nichts zu bemängeln.

Multimedia
Mit einem internen Speicher von 32 GB bietet das Gerät genügend Platz für Musik und Videos, falls dies immer noch nicht reichen sollte dieser zusätzlich mit einer bis zu 16 GB grossen MicroSD-Speicherkarte aufgestockt werden. Der Musik-Player unterstützt neben MP3-Dateien auch die Formate AAC und WMA und bietet alle wichtigen Funktionen. Praktisch ist ausserdem der integrierte FM-Transmitter, womit man die Musik beispielsweise direkt über das Autoradio abspielen kann. Um Filme zu anzuschauen kann man das Gerät dank dem hochklappbaren Display bequem auf den Tisch stellen. Neue Programme lassen sich schnell und bequem direkt über den neuen Ovi-Store herunterladen.

Internet
Auch beim Browser wurden seit dem XpressMusic 5800 einige Verbesserungen vorgenommen. So startet dieser nun standardmässig im Fullscreen-Modus, sodass die Menüleisten nicht zuerst umständlich über das Menü ausgeblendet werden müssen, auch die Geschwindigkeit sowie das Scrollen wurden etwas verbessert. Im Vergleich zur Konkurrenz schneidet der Browser jedoch immer noch schlechter ab, Opera Mobile 9.7 sowie Safari auf dem iPhone laufen flüssiger und benötigen weniger lange für den Seitenaufbau.

Fazit
Das Nokia N97 ist ein gutes Multimedia-Handy, welches mit einem internen Speicher von 32 GB reichlich Platz für Musik und Videos bietet. Insgesamt überzeugt das Gerät, bei der Bedienung sowie der Geschwindigkeit des Browsers sollte Nokia jedoch noch einige Dinge verbessern, dies wurde bei der Konkurrenz besser gelöst.

Pro
• grosser Bildschirm
• Slider-Mechanismus sehr stabil
• edles Design
• gute Kamera
• lange Akkulaufzeit

Kontra
• Akkudeckel schlecht verarbeitet
• Schwammige Tasten
• ziemlich dick
• keine Halterung für den Stylus

Testurteil: 8/10


Weitere Fotos:

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