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Nokia hat mit dem C6 ein weiteres Mittelklasse-Smartphone auf den Markt gebracht, welches mit einer ausschiebbaren Tastatur daherkommt. Das Gerät bietet weiterhin einen 3,2 Zoll grossen Touchscreen mit einer Auflösung von 640 x 360 Pixel, eine 5-Megapixel-Kamera, WLAN, Bluetooth 2.0, GPS, UMTS, HSDPA, ein FM-Radio und ein 3,5 mm Audioausgang.

Lieferumfang
Im Lieferumfang des Nokia C6 befinden sich neben den Anleitungen, Akku und Ladegerät ein USB-Kabel sowie ein Headset. Im microSD-Kartenslot befindet sich zudem eine 2 GB grosse Speicherkarte, sodass im Auslieferungszustand insgesamt 2,2 GB Speicher zur Verfügung stehen.

Design / Verarbeitung
Das C6 kommt in einem robusten Design daher und ist durch die ausschiebbare Tastatur mit 16,8 mm zwar relativ dick, jedoch liegt das Gerät dank abgerundeter Kanten trotzdem angenehm in der Hand. Die Verarbeitung ist gut, wobei der Schiebemechanismus der Tastatur aus Metall ist und sehr stabil wirkt. Der durch eine Abdeckung geschützte microSD-Kartenslot befindet sich auf der linken Seite des Gehäuses, sodass die Speicherkarte ohne Entfernen des Akkus gewechselt werden kann. Rechts wurden der Lautstärkeregler, der Auslöser für die Kamera und der Schieber zum Entsperren des Geräts untergebracht, oben der 3,5 mm Audioausgang sowie unter einer Abdeckung der microUSB-Anschluss zum Verbinden mit dem PC. Auf der Unterseite befindet sich neben dem Mikrofon der Ladeanschluss.

Bedienung / Interface
Im Vergleich zu den bisherigen Nokia-Geräten mit Touchscreen wurde beim C6 die Benutzeroberfläche etwas verbessert. So kommt diese in einem frischen Design, welches an das kommende Symbian^3 erinnert, und auch im Menü mit kinetischem Scrollen daher. Um mit der Konkurrenz mithalten zu können sind jedoch weiterhin einige Verbesserungen notwendig. Neu kann das Gerät auch direkt über den Touchscreen entsperrt werden, wobei der Freigabe-Bildschirm etwas an denjenigen des iPhones erinnert. Die ausschiebbare Tastatur verfügt über einen angenehmen Druckpunkt und genügend grosse Tasten, die Trennlinie in der Mitte stört beim Schreiben nicht.

Kamera
Fotos können mit einer Auflösung von 5 Megapixeln aufgenommen werden, für Aufnahmen in der Dunkelheit steht ein LED-Blitzlicht zur Verfügung. Die Qualität ist grundsätzlich gut, wobei die Bilder jedoch etwas verwaschen und besonders beim Einsatz des Blitzes unscharf sind.

Bildschirm
Der Bildschirm bietet bei einer Grösse von 3,2 Zoll eine Auflösung von 640 x 360 Pixeln, die Inhalte sind gut erkennbar. Bedingt durch das resistive Touchpanel ist für Eingaben ein etwas stärkerer Druck nötig, wobei diese mit einem (ausschaltbaren) Vibrationsfeedback bestätigt werden.

Multimedia
Beim Musik-Player hat sich im Vergleich zu anderen Nokia-Geräten nichts verändert, was jedoch auch nicht unbedingt nötig ist, da dieser bereits alle wichtigen Funktionen bietet. Mit einer Akkulaufzeit von maximal 30 Stunden bei der Musikwiedergabe und ungefähr 4 Stunden bei Videos ist das Gerät auch als Multimediaplayer gut brauchbar.

Internet
Der Zugang zum Internet erfolgt beim C6 wie bisher über den nativen S60-Browser, welcher bei diesem Modell direkt im Vollbildmodus startet. Ansonsten hat sich nichts verändert, wobei nicht für mobile Geräte optimierte Webseiten oftmals relativ lange zum Laden benötigen und auch das Scrollen nicht immer flüssig funktioniert.

Fazit
Das Nokia C6 eignet sich durch die ausschiebbare Tastatur sehr gut zum Schreiben von Emails sowie SMS, wobei das Gerät durch die lange Akkulaufzeit auch bei der Musikwiedergabe punkten kann. Gegenüber den bisherigen Modellen mit Symbian S60 wurde nun endlich die Bedienung etwas verbessert, auch wenn diese immer noch nicht überall optimal gelöst ist. Die Ausstattung ist für den Preis akzeptabel, jedoch nicht überragend.

Pro
• ausschiebbare Tastatur
• gute Verarbeitung
• lange Akkulaufzeit

Kontra
• resistiver Touchscreen
• teilweise träge Reaktion
• Design geschmackssache

Testurteil: 6/10


Weitere Fotos:

In den USA ist ab heute nach dem Streak mit dem Aero das zweite Android-Smartphone von Dell erhältlich. Dieses bietet einen günstigen Preis sowie ein geringes Gewicht von nur leicht über 100 Gramm.

Die Ausstattung des Geräts umfasst einen mit 640 x 360 Pixeln aufgelösten, 3.5 Zoll grossen kapazitiven Touchscreen, eine 5-Megapixel-Kamera, einen mit 624 MHz getakteten Prozessor, 2 GB internen Speicher und ein microSD-Kartenslot. Auch WLAN, Bluetooth 2.0, UMTS, HSDPA sowie GPS sind an Bord. Unverständlich ist jedoch, wieso Dell auf die veraltete Android 1.5- anstelle der aktuellen 2.2-Version setzt.

Mit einem Zweijahresvertrag ist das Dell Aero bei AT&T für 99 Dollar erhältlich, ohne werden 299 Dollar (310 Franken / 235 Euro) fällig. Wann und ob das Gerät auch bei uns auf den Markt kommt ist nicht bekannt.

Der chinesische Hersteller EFO hat eine kleine Tastatur in der Grösse einer Kreditkarte vorgestellt, welche über Bluetooth mit Smartphones oder PCs verbunden werden kann. Das EFO Mini BLUETOOTH Wireless Keyboard kommt dabei mit allen nötigen Tasten inklusive Multimedia- und Systemtasten daher und ist mit einer Hintergrundbeleuchtung ausgestattet.

Die Tastatur kann für 37 US-Dollar inklusive Versandkosten direkt beim Hersteller vorbestellt werden, was umgerechnet 40 Franken (30 Euro) entspricht. Der Versand soll laut EFO ab Anfang September erfolgen.

Motorola hat mit dem Droid 2 nun den Nachfolger des erfolgreichen Droid / Milestone vorgestellt. Zur Ausstattung zählen Android 2.2, eine verbesserte Tastatur sowie Adobe Flash 10.1.

Das Smartphone verfügt über einen kapazitiven, 3.7 Zoll grossen Touchscreen mit einer Auflösung von 854 x 480 Pixeln, eine 5-Megapixel-Kamera mit Autofokus sowie zweifachem LED-Blitzlicht, einen 1 GHz schnellen Prozessor von Texas Instruments, 512 MB Arbeitsspreicher und einen 3.5 mm Audioausgang. Der interne Speicher beträgt 8 GB und kann per microSD-Speicherkarten erweitert werden. Die Akkulaufzeit soll 9.6 Stunden betragen, die Standby-Zeit bis zu 13 Tagen.

In den USA ist das Droid 2 ab morgen beim Provider Verizon Wireless mit einem zweijahres-Vertrag für 199 Dollar erhältlich. Wann genau das Gerät auch bei uns auf den Markt kommen wird ist noch nicht bekannt, ebensowenig der Preis.

Auf der heutigen Pressekonferenz präsentierte das kanadische Unternehmen Research In Motion das BlackBerry Torch 9800, welches eine vollständige Tastatur sowie einen Touchscreen bietet und als erstes Gerät mit dem neuen BlackBerry 6 Betriebssystem ausgestattet ist.

Das neue Betriebssystem kommt dabei unter anderem mit einer überarbeiteten Benutzeroberfläche, der Integration von sozialen Netzwerken sowie einem neuen Browser auf WebKit-Basis mit Unterstützung von HTML 5, Tabs und Multitouch-Zoom daher. Zu den weiteren Neuerungen zählen eine Universalsuche, ein verbesserter Multimedia-Player und die Synchronisierung über WLAN.

Die Hardware-Ausstattung des BlackBerry Torch umfasst einen 3.2 Zoll grossen, mit 480 x 360 Pixeln aufgelösten kapazitiven Touchscreen, eine ausschiebbare Tastatur, ein optisches Trackpad, ein 624 MHz-Prozessor, 512 MB Arbeitsspeicher und eine 5-Megapixel-Kamera mit Autofokus, einem LED-Blitzlicht, einem Bildstabilisator sowie Geotagging. Der interne Speicher beträgt 4 GB und lässt sich per MicroSD-Speicherkarten erweitern, wobei sich bereits ein Modell mit 4 GB im Lieferumfang befindet. Auch GPS, UMTS, WLAN (802.11 b/g/n), Bluetooth 2.1 und ein 3.5 mm Audioausgang fehlen nicht. Das Gerät ist 111 x 62 x 14.6 mm gross und wiegt 161 Gramm. Die Sprechzeit beträgt bis zu 5.8 Stunden, die Standby-Zeit maximal 18 Tage.

In den USA ist das BlackBerry Torch ab dem 12. August erhältlich und wird mit einem Zweijahresvertrag 199 Dollar kosten. Wann und zu welchem Preis das Gerät auch bei uns auf den Markt kommt ist leider noch nicht bekannt.


Weitere Bilder:

Das Nokia N900 ist ein Smartphone mit dem auf Linux basierenden Maemo-Betriebssystem, welches hauptsächlich im Querformat bedient wird. Das Gerät verfügt über einen 3.5 Zoll grossen Touchscreen mit einer Auflösung von 800 x 480 Pixeln, eine 5-Megapixel-Kameara mit LED-Blitz und Carl-Zeiss-Optik, 32 GB interner Speicher, 256 MB Arbeitsspeicher, HSDPA, WLAN, Bluetooth 2.1 und GPS.

Lieferumfang
Der Lieferumgang des N900 fällt grosszügig aus, dieser beinhaltet neben dem Gerät selbst sowie dem Ladekabel, Akku und den Bedienungsanleitungen In-Ear-Kopfhörer mit verschiedenen Aufsätzen, ein Mikrofaser-Reinigungstuch, ein USB-Verbindungskabel, ein Adapter für ältere Ladegeräte sowie ein Videokabel.

Design / Verarbeitung
Das Nokia N900 ist mit einer Dicke von fast 20 mm leider alles andere als dünn, das Gerät wirkt besonders auch durch die nur schwach abgerundeten Kanten ziemlich klobig. Zumindest auf der Vorderseite, bei welcher Komplett auf Tasten verzichtet wurde, wirkt das Design jedoch edel. Die Verarbeitung ist hochwertig, der Akkudeckel sitzt fest und knarzt nicht, die Kamera wird durch eine Abdeckung vor Kratzern geschützt, auch der Slider-Mechanismus wirkt sehr stabil. Wie von Nokia gewohnt verfügt auch das N900 über eine hohe Anzahl an Hardware-Tasten. Auf der Oberseite befinden sich dabei der Lautstärkeregler, der Einschaltknopf sowie der Auslöser für die Kamera. Rechts wurden der Schieber zum Sperren des Geräts, der Kopfhöreranschluss, das Mikrofon sowie an der Ecke der angenehm lange Stylus untergebracht, links der MicroUSB-Anschluss. Die Stereo-Lautsprecher finden seitlich Platz. Eine Benachrichtigungs-LED informiert jederzeit über verpasste Anrufe und weitere Ereignisse.

Bedienung / Interface
Auf den ersten Blick erinnert die Benutzeroberfläche des Maemo-Smartphones duch die vier mit Widgets sowie Verknüpfungen personaliserbaren Desktops mit seitlichem Scrollen und fortlaufendem Hintergrundbild stark an Googles Android. Das Design ist hierbei sehr ansprechend gehalten, die Menüführung wirkt durchdacht. Zwischen Anwendungen kann Dank der Unterstützung von Multitasking angenehm über einen Übersichtsbildschirm gewechselt werden, welcher jederzeit über eine Schaltfläche erreichbar ist. Das Programm-Menü ist ähnlich wie bei Symbian aufgebaut, unterstützt jedoch kinetisches Scrollen, weiterhin lassen sich die Symbole beliebig anordnen. Texte könne direkt über die ausschiebbare Tastatur geschrieben werden. Leider fällt diese sehr schmal aus, sodass das Schreiben im Vergleich zu ähnlichen Geräten etwas unangenehmer ist.

Kamera
Die 5-Megapixel-Kamera kommt mit einem Objektiv von Carl Zeiss sowie einem zweifachen LED-Blitz daher, welcher Fotos auf kurze Distanz auch bei schlechteren Lichtverhältnissen ermöglicht. Die Bildqualität ist gut, auch Videos können bei einer Auflösung von 800 x 480 Pixeln und 25 Bildern pro Sekunde in guter Qualität aufgenommen werden. Zudem wird Geotagging unterstützt, sodass der Standort auch später noch eingesehen werden kann. Die Bildgalerie läuft flüssig und ist übersichtlich, die Fotos werden durch den Lagesensor automatisch ausgerichtet.

Bildschirm
Bei einer Grösse von 3.5 Zoll verfügt der Bildschirm des N900 über eine Auflösung von 800 x 480 Pixeln, womit diese im Vergleich zu anderen Nokia-Geräten wesentlich höher ausfällt. Die Darstellung ist kontrastreich und scharf, auch der Blickwinkel und die Helligkeit sind gut. Multitouch wird bedingt durch den resistiven Touchscreen leider nicht unterstützt.

Multimedia
Der Media Player kommt in einem übersichtlichen Design daher und kann neben Musik und Videos auch Internetradio abspielen. Videos werden in den meisten Formaten direkt ab Werk unterstützt und können auf dem grossen Display mit dem ausklappbaren Ständer bequem angeschaut werden, zudem kann das Gerät über das im Lieferumfang enthaltene Videokabel auch direkt am Fernseher angeschlossen werden. Der interne Speicher von 32 GB bietet viel Platz und kann, falls dies immer noch nicht ausreicht, per microSD-Speicherkarten erweitert werden.

Internet
Der auf Mozilla basierende Browser stellt Seiten schnell und flüssig dar, wobei die Bedienung im Vergleich zum Symbian S60-Browser wesentlich besser gelöst wurde. Zoomen kann man dabei entweder durch doppeltes Antippen, durch das Zeichnen eines Kreises im bzw. gegen den Uhrzeigersinn sowie über den Lautstärkeregler. Mit der neusten Firmware ist die Nutzung auch im Hochformat möglich, wobei dies jedoch zuerst in den Optionen manuell aktiviert werden muss. Auch Flash 9.4 wird unterstützt.

Fazit
Das N900 ist besonders durch die ansprechende Benutzeroberfläche das momentan mit Abstand beste Nokia-Smartphone, wobei im Gegensatz zu den Modellen mit Symbian viel Wert auf eine gute Touchscreen-Bedienung gelegt wurde. Etwas gewöhnungsbedürftig ist jedoch, dass das Gerät fast ausschliesslich im Querformat verwendet werden kann - einzig das Telefon sowie der Browser sind auch im Hochformat möglich. Für Multimedia und die Nutzung des Internets eignet sich das Gerät sehr gut, nur die Akkulaufzeit fällt etwas kurz aus.

Pro
• sehr guter Bildschirm
• grosser interner Speicher
• ausschiebbare Tastatur
• praktischer Ständer

Kontra
• gross und schwer
• relativ kurze Akkulaufzeit
• resistiver Touchscreen

Testurteil: 8,5/10


Weitere Fotos:

Der taiwanische Hersteller HTC stellte heute mit dem Wildfire ein neues Android-Smartphone vor, welches zu einem günstigen Preis daherkommt.

Die Ausstattung des HTC Wildfire umfasst einen 3.2 Zoll grossen kapazitiven Touchscreen mit einer Auflösung von 320 x 240 Pixeln, eine 5-Megapixel-Kamera mit einem LED-Blitz, ein mit 528 MHz getakteter Prozessor, 384 MB Arbeitsspeicher, ein FM-Radio, ein optischer Sensor und ein 3.5 mm Audioausgang. Der interne Speicher beträgt 512 MB und kann per microSD-Speicherkarten auf bis zu 32 GB erweitert werden. Zur Verbindung mit der Aussenwelt stehen WLAN, Bluetooth 2.1, UMTS sowie HSDPA zur Verfügung. Auch GPS, ein digitaler Kompass, ein Beschleunigungs-, Annäherungs- und Lichtsensor fehlen nicht. Als Betriebssystem kommt Android 2.1 inklusive der aktuellsten Version von HTC Sense zum Einsatz.

Mit einem Preis von 449 Franken (279 Euro) richtet sich das Wildfire hauptsächlich an Jugendliche und Studenten. Das Gerät wird in der Schweiz, Deutschland und Österreich ab Juni in den Farben schwarz und braun erhältlich sein.

Mit dem Nokia X6 brachte der finnische Hersteller vor einiger Zeit den indirekten Nachfolger des Nokia 5800 XpressMusic auf den Markt. Das Smartphone verfügt über einen kapazitiven, 3.2 Zoll grossen Touchscreen, 16 oder 32 GB interner Speicher, eine Kamera mit 5 Megapixel, HSDPA, WLAN, Bluetooth 2.0, und GPS. Ob das X6 die Schwächen des Vorgängers beheben kann und an dessen Erfolg anknüpfen kann, könnt ihr nun hier lesen.

Lieferumfang
Im Lieferumfang sind das Ladegerät, das USB-Verbindungskabel, Anleitungen, eine Software-CD sowie ein gut verarbeitetes, zusammenklappbares Bügel-Headset mit bequemen Ohrpolstern enthalten, welches abgesehen vom etwas blechernen Klang eine ordentliche Qualität bietet.

Design / Verarbeitung
Mit einer Grösse von 111 x 51 x 13,8 mm relativ dick für ein Smartphone ohne ausschiebbare Tastatur, dank den seitlichen Metalleisten sowie die türkisfarbenen Leisten oben und unten wirkt das Design edel und hochwertig. Durch die abgerundete Form liegt das Gerät gut in der Hand, jedoch fühlt sich das Plastikgehäuse seitlich und besonders auf der Rückseite billig an, der dünne Akkudeckel knarzt und auch kleinere Spalten sind vorhanden. Auf der linken Seite des Telefons befindet sich wie beim 5800 XpressMusic der Slot für die SIM-Karte, wobei diese zwar direkt eingeschoben werden kann, zum Entfernen muss jedoch trotzdem der Akku entfernt werden. Direkt darunter befinden sich die beiden Lautsprecher, welche durch hochwertig verarbeitete Gitter abgedeckt werden. Auf der rechten Seite findet man wie gewohnt den Lautstärkeregler, ein etwas wackliger Schieber zum Sperren der Tasten sowie der Auslöser für die Kamera. Oben wurden der MicroUSB-, Kopfhörer- und Stromanschluss sowie der Ein- und Ausschaltknopf untergebracht. Die Kamera wird zudem durch einen leicht erhöhten Metallrahmen vor Kratzern geschützt.

Bedienung / Interface
Bei der Bedienung hat sich im Vergleich zum 5800 XpressMusic leider nicht viel verändert, Nokia setzt immer noch auf die klassische S60-Benutzeroberfläche. Kinetisches Scrollen wurde nur stellenweise umgesetzt, im Hauptmenü muss man immer noch die dünne Scrolleiste verwenden. Beibehalten wurde auch das praktische Touchmenü oberhalb des Bildschirms, welches den Schnellzugriff auf die wichtigsten Funktionen des Geräts wie den Musikplayer, Fotos, Videos oder den Internet-Browser erlaubt. Eingaben über die Tastatur sind im Vollbildmodus schnell und präzise möglich, im Hochformat steht eine Alphanumerische zur Verfügung. Multitouch-Unterstützung ist obwohl dies durch die verwendete Technik möglich wäre leider nicht vorhanden, Zoomen beispielsweise ist nur über einen Schieberegler oder doppeltem Antippen möglich.

Kamera
Die 5-Megapixel-Kamera mit Autofokus, Carl Zeiss-Optik und 2 LED-Hilfslichtern schiesst Fotos in guter Qualität mit einem guten Kontrast, Bildschärfe und satten Farben. Bei Dunkelheit sind auf kurze Distanz auch akzeptable Ergebnisse möglich. Videos werden in einer Auflösung von 640 x 480 Pixeln und 30 FPS flüssig aufgenommen, die Qualität ist gut.

Bildschirm
Das Display des Nokia X6 kommt bei einer Grösse von 3.2 Zoll mit einer Auflösung von 640 x 360 Pixeln daher, das Bild ist scharf und kontrastreich. Der kapazitive Touchscreen reagiert sensibel auf Eingaben, auf die Unterstützung von Multi-Touch wurde jedoch leider verzichtet.

Multimedia
Das Nokia X6 kann bei seiner Hauptdisziplin durchaus überzeugen und bietet mit 32 GB viel Platz für Musik und Videos. Der Player selbst unterscheidet sich nicht von demjenigen des 5800 XpressMusic, bietet jedoch alle nötigen Funktionen. Mit der “Comes with Music”-Flatrate hat man ein Jahr lang kostenlos Zugriff auf die Musik aus dem Music-Store von Nokia, wobei die mit DRM geschützen Lieder auch nach Ablauf dieser Zeit auf dem Gerät behalten werden dürfen. Ab Werk sind ausserdem bereits die Spiele Aspalt 4, Spore sowie DJ Mix Tour vorinstalliert.

Internet
Beim Browser hat sich gegenüber dem 5800 XpressMusic nichts verändert, Nokia setzt immer noch auf den nativen S60-Browser. Dieser kann in Sachen Geschwindigkeit sowie dem Scrollen leider nicht mit der Konkurrenz wie beispielsweise Opera mithalten, beherrscht dafür jedoch Flash. Der Vollbildmodus ist weiterhin nur umständlich über das Menü zu erreichen, ansonsten verdecken 5 Buttons ungefähr einen Viertel des Bildschirms. Ausserdem werden die Seiten direkt in der Originalgrösse dargestellt und nicht zur besseren Übersicht zuerst verkleinert.

Fazit
Das Nokia X6 ist ein solides Multimedia-Smartphone, welches sich mit der kostenlosen Musikflatrate und einer langen Akkulaufzeit vorallem an Musikfans richtet. Schwächen weist das Gerät bei der Bedienung auf, welche leider immer noch nicht optimal gelöst ist - hierbei darf man wohl erst mit Symbian^3 Verbesserungen erwarten. Durch den hohen Preis ist das Nokia X6 zumindest in der 32 GB-Variante nur für Vielhörer empfehlenswert, da diese wohl am meisten von der Musikflatrate profitieren. Das Modell mit 16 GB ist hingegen bereits wesentlich günstiger, hier muss jedoch auf die kostenlose Musik verzichtet werden.

Pro
• kapazitiver Touchscreen
• kostenlose Musik-Flatrate für 1 Jahr
• lange Akkulaufzeit
• 32 GB interner Speicher

Kontra:
• trotz fehlender ausschiebbarer Tastatur ziemlich dick
• teilweise träge Reaktion
• Bedienung
• hoher Preis

Testurteil: 7/10


Weitere Fotos:

Inoffiziell sind nun einige Informationen zu einem weiteren Android-Smartphone von Motorola aufgetaucht, welches mit einer aufklappbaren Tastatur daherkommt.

Das FlipOut verfügt demnach über eine 3.1 Megapixel-Kamera, welche in Zusammenarbeit mit Kodak entwickelt wurde, einen 2.8 Zoll grossen Touchscreen, einen Prozessor mit 700 MHz, 256 MB Arbeitsspeicher, 512 internem Speicher, GPS und HSDPA. Als Betriebssystem setzt Motorola auf Android 2.1 mit der eigenen Benutzeroberfläche Motoblur.

Voraussichtlich wird das Motorola FlipOut im Juni zu einem Preis von umgerechnet 780 Franken (550 Euro) auf den Markt kommen. Als Farben werden schwarz, grün sowie pink zur Auswahl stehen.

Mit dem N8 hat der finnische Hersteller Nokia heute nun das erste Smartphone mit dem neuen Symbian^3-Betriebssystem vorgestellt.

Das Gerät verfügt über einen 3.5 Zoll grossen, kapazitiven OLED-Touchscreen mit einer Auflösung von 640 x 360 Pixeln, eine Kamera mit 12 Megapixeln, Carl Zeiss-Optik sowie einem Xenon-Blitz, welche Videos in HD-Qualität aufnehmen kann und einen internen Speicher mit einer Kapazität von 16 GB. Dieser kann zudem per MicroSD-Speicherkarten um maximal 32 GB erweitert werden.

Zur Verbindung mit der Aussenwelt kommt das Gerät mit UMTS, HSDPA, Bluetooth 2.1 sowie WLAN inklusive dem neueren n-Standard daher und kann zudem auch als Modem dienen. Mit dem integrierten GPS-Empfänger sowie der kostenlosen Anwendung Ovi Maps kann das Smartphone ausserdem zur Navigation verwendet werden. Auch ein HDMI-Anschluss, USB 2.0, ein 3.5 mm Audioausgang, ein FM Radio und ein FM Transmitter befinden sich an Bord.

Das Gehäuse besteht aus eloxiertem Aluminium und ist 113.5 x 59 x 12.9 mm gross, das Gewicht beträgt 135 Gramm. Der 1200-mAh-Akku soll laut Nokia bis zu 12 Stunden Gesprächszeit und maximal 16 Tage im Standby-Modus ermöglichen, bei der Musik-Wiedergabe sollen bei getrennten Verbindungen sogar bis zu 50 Stunden erreicht werden können.

Das Nokia N8 wird im dritten Quartal 2010 in den Farben silber, dunkelgrau, orange, blau und grün auf den Markt kommen. Der Preis wird umgerechnet ungefähr 680 Franken (470 Euro) betragen.


Weitere Bilder:

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