Archiv für Dezember, 2008

29.Dez 2008

Handy-Uhr von LG

Während Handys in Form einer Armbanduhr bisher meistens nur von unbekannten Herstellern erhältlich waren, stellt LG Electronics nun auch ein solches Gerät vor. Dabei handelt es sich um das erste Handy dieser Art, welches mit dem schnellen Datenübertragungsverfahren HSDPA ausgestattet ist.

Die LG-GD910 verfügt weiterhin über einen 1.43 Zoll grossen Touchscreen, Bluetooth, Spracherkennung, kann Texte vorlesen (Text to Speech) und erlaubt durch die integrierte Kamera Videotelefonie. Das grösste Problem wird sehr wahrscheinlich die Bedienung sein, welche dank dem kleinen Touchscreen ziemlich mühsam sein dürfte.

Weitere Informationen zur LG-GD910 sowie der Preis und der Erscheinungstermin sind noch nicht verfügbar, dies wird jedoch vermutlich bei der offiziellen Vorstellung an der CES 2009 im Januar bekanntgegeben.

In Bittorrent ist bereits jetzt die für Mitte Januar geplante Betaversion von Windows 7 aufgetaucht. Laut ersten Berichten läuft die neue Beta wesentlich stabiler als bisherige Versionen, sodass eine Veröffentlichung von Windows 7 im Juli 2009 realistisch erscheint. Neue Funktionen wurden nicht hinzugefügt, jedoch wurden bisher noch deaktivierte nun aktiviert.

Informationen zum Download der Beta findet man hier.

Das Nokia N96 ist das aktuelle Top-Modell der Finnen, welches seit Ende September dieses Jahres erhältlich ist. Der Doppel-Slider verfügt über eine Kamera mit 5 Megapixel und zwei LED-Hilflichtern, einen 2.8 Zoll grossen Bildschirm mit einer Auflösung von 240 x 320 Pixel, HSDPA, WLAN, GPS, 16 GB interner Speicher, einen DVB-H-Empfänger, ein UKW-Radio und Symbian S60 als Betriebssystem. Im Vergleich zum Vorgänger, dem N95, wurde neben dem grösseren Speicher hauptsächlich das Design überarbeitet. Ich hatte die Gelegenheit, das Handy etwas länger als einen Monat zu testen, wofür ich mich bei Nokia herzlich bedanken möchte.

Lieferumfang
Neben dem Gerät selbst befinden sich der Akku, ein sehr kompaktes Ladegerät, ein Ladekabel für den Zigarettenanzünder, ein USB-Verbindungskabel, ein Video-Ausgangskabel, ein Headseit, eine Kabel-Fernbedienung, diverse Handbücher und eine Software-CD. Positiv zu erwähnen ist ausserdem, dass der Film “Transformers” bereits im Speicher des Geräts enthalten ist.

Design / Verarbeitung
Auf den ersten Blick wirkt das Nokia N96 ziemlich edel und sieht sehr gut aus. Bei genauerem Hinsehen fällt jedoch die billige Verarbeitung auf, das Gehäuse besteht fast vollständig aus Plastik. Dies hat zwar den Vorteil, dass das Gerät im Verhältnis zur Grösse ziemlich leicht ist, jedoch sind die Tasten und das Navigationskreuz wackelig und knarzen bei der Bedienung. Die Slider-Mechanik hingegen ist stabil und funktioniert ohne Probleme. Die Multimedia-Tasten kommen ohne Beschriftung daher, die Symbole sind nur sichtbar wenn diese beleuchtet werden.

Bedienung / Interface
Die Bedienelemente auf der Front sind sehr winzig geraten und erfordern zur Bedienung ziemlich viel Fingerspitzengefühl. Hier hätte Nokia besser die Multimedia-Tasten über Bord geworfen, um mehr Platz für die restlichen Tasten zu schaffen. Diese Funktionen könnten problemlos auch durch das Navigationskreuz übernommen werden, welches bei der Bedienung des Musikplayers überhaupt nicht verwendet werden kann. Zudem sind bereits im Querformat Multimediatasten verfügbar. Die Zahlentasten sind wie die restlichen Tasten ebenfalls flach und nicht erfühlbar, weiterhin ist die oberste Reihe durch den geringen Abstand zum Rand nur schlecht erreichbar. Auf den Seiten des Geräts befinden sich unter anderem der Auslöser für die Kamera, ein Lautstärkeregler und ein Schieber zur Sperrung der Tasten. Der Beschleunigungsmesser, welcher die Ansicht beim Drehen des Geräts automatisch anpasst und im Flaggschiff natürlich auch nicht fehlen darf, reagiert schnell und exakt. Beim Betriebssystem setzten die Finnen weiterhin auf Symbian S60, beim Interface wurden im Vergleich zum Vorgänger keine grösseren Änderungen vorgenommen.

Kamera
Im N96 ist eine Kamera mit 5 Megapixel, Autofokus und zwei LED-Hilfslichtern verbaut. Wie gewohnt setzt Nokia auf eine Optik von Carl Zeiss, ausserdem ist Geo-Tagging vorhanden. Die Qualität der Fotos ist für ein Handy sehr gut und die Einstellungen sind einfach und umfassend. Videos können mit einer Auflösung von 640 x 480 Pixel aufgenommen werden.

Bildschirm
Der Bildschirm des Handys ist 2.8 Zoll gross und mit 240 x 320 Pixel aufgelöst. Der Kontrast ist in Ordnung und auch Filme wie beispielsweise der im Lieferumfang enthaltene “Transformers” machen auf dem Display eine gute Figur.

Multimedia
Multimedia ist eindeutig die grösste Stärke des N96. Der vorinstallierte Player spielt die meisten gängigen Musik- und Videoformate ab, durch den Ständer lässt sich das Handy beim Betrachten von Filmen ausserdem bequem platzieren. Dafür, dass das Gerät ohne Touchscreen daherkommt funktioniert das Surfen im Internet erstaunlich gut. Das GPS funktioniert problemlos und ortet aktuelle Position schnell und exakt und ist auch für Fussgänger geeignet.

Fazit
Das Nokia N96 ist ein hervorragendes Multimedia-Handy, welches ein schönes Design und eine umfangreiche Ausstattung bietet. Kleinere Schwächen weist das Gerät hauptsächlich bei der Verarbeitung, der Bedienung und der relativ kurzen Akkulaufzeit auf. Im Vergleich zum Vorgänger wurden nur kleinere Änderungen vorgenommen, sodass sich ein Umstieg für Besitzer des N95 nicht lohnt.

Pro:
• schönes Design
• praktischer Ständer
• exzellente Kamera
• grosser interner Speicher und MicroSD-Kartenslot
• Stereo-Lautsprecher

Kontra:
• billige Verarbeitung
• relativ kurze Akku-Laufzeit
• ziemlich dick

Testurteil: 8/10


Weitere Fotos:

Wie angekündigt werde ich nun den Gewinner des Weihnachts-Gewinnspiels bekanntgeben. Zu gewinnen gab es einen Apple iPod Touch der neusten Generation mit 8 GB Speicher. Insgesamt haben mehr als 50 Blogger teilgenommen. Gewonnen hat:

Peer Wandiger von Selbstaendig-im-Netz.de

Ich danke allen für die Teilnahme und für diejenigen, die diesmal leer ausgegangen sind wird es in Zukunft sicherlich noch weitere Gewinnspiele geben.

Auswertung
Als Teilnahmebedingung wollte ich wissen, welches Gadget dieses Jahres euer Lieblingsgadget ist. Anders als erwartet wurde dabei nicht das iPhone am meisten genannt, sondern der USB Raketenwerfer, welcher von 7 Personen gewählt wurde. Den zweiten Platz erreichte der Asus Eee PC, welcher insgesamt 5 mal ausgewählt wurde. Das iPhone hingegen schaffte es mit 4 Stimmen nur auf den dritten Platz. Ebenfalls genannt wurden unter anderem einige Netbooks, 3 mal der Nintendo Wii und der iPod Touch, 2 mal die Playstation Portable, das T-Mobile G1, der Livescribe Pulse Smartpen und der aXbo Schlafphasenwecker.

An dieser Stelle wünsche ich ausserdem allen Lesern eine frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Energizer stellte ein portables Batterieladegerät mit einem ausklappbaren Solarpanel vor, welches über einen USB-Anschluss auch direkt Gadgets aufladen kann.

Das Gerät ist wasserdicht und lädt die Batterien dabei entweder über das ausklappbare, drehbare Solarpanel oder über ein Netzteil auf. Die beiden AA- oder AAA-Batterien lassen sich alternativ auch zum Aufladen anderer Gadgets wie beispielsweise Handys oder MP3-Player nutzen, welche über einen USB-Anschluss mit dem Ladegerät verbunden werden.

Laut Energizer wird das Ladegerät ab nächstem Sommer zu einem Preis von umgerechnet 55 Franken (35 Euro) erhältlich sein, wobei bereits zwei Batterien im Lieferumfang enthalten sind.

Bei Brando ist seit kurzem eine beleuchtete Minitastatur erhältlich, welche kabellos mit dem PC verbunden wird.

Die Tastatur kommt mit 56 beleuchteten Tasten daher und hat eine Reichweite von bis zu 10 Metern, wodurch man den PC bequem vom Sofa aus bedienen kann. Da der Platz bei einer Grösse von lediglich 17 x 8.1 Zentimeter begrenzt ist, sind die Sonderzeichen wie bei Notebook-Tastaturen über die Fn-Taste erreichbar. Die Stromversorgung übernehmen zwei AAA-Batterien, wie lange diese halten wird jedoch nicht erwähnt. Die Verbindung zum PC erfolgt über eine Frequenz von 2.4 GHz.

Die Minitastatur kann bereits jetzt bei Brando vorbestellt werden und wird ab Ende Dezember ausgeliefert. Das Gerät kostet 47 US-Dollar, was umgerechnet aktuell 52 Franken (34 Euro) entspricht. Zu beachten ist jedoch, dass leider nur das amerikanische Tastaturlayout verfügbar ist.

Samsung stellte heute mit dem YP-P3 einen neuen portablen Media Player mit einem Touchscreen vor. Im Vergleich zum Vorgänger verfügt der P3 neu über haptisches Feedback, ein verbessertes Interface und ein Gehäuse aus Aluminium.

Das Gerät kommt mit einen 3 Zoll grossen Touchscreen mit einer Auflösung von 480 x 272 Pixel, Bluetooth 2.1, einem integrierten FM-Radio, wahlweise 4, 8 oder 16 GB Flash-Speicher und einen kleinen Lautsprecher daher. Das User Interface basiert auf Flash und unterstützt Widgets wie beispielsweise eine Uhr oder einen Kalender. Die Akkulaufzeit gibt Samsung mit 30 Stunden bei der Musikwiedergabe und 5 Stunden bei Videos an.

In Korea wird der Samsung YP-P3 ab Anfang Januar 2009 in den Farben schwarz und silber erhältlich sein, wobei das Modell mit 4 GB Speicher umgerechnet 200 Franken (125 Euro) kostet, während für 8 GB 240 Franken (150 Euro) und für 16 GB 280 Franken (175 Euro) fällig werden. Wann das Gerät bei uns auf den Markt kommt ist leider noch nicht bekannt.

Jeder kennt wohl das Problem, dass sich die Kabel von Kopfhörern beim Transport dauernd verknoten und verwirren, sodass man diese vor der Verwendung immer zuerst entwirren darf. Mit den praktischen und zugleich sehr günstigen Kabelwicklern gehört dieses Problem der Vergangenheit an. Dabei sind verschiedene Modelle in diversen Farben erhältlich, wahlweise in Form eines Silikon-Männchens oder eines Fischskeletts.

Die kleinen Kabelwickler können beim Online-Shop DealExtreme bestellt werden, welcher weltweit kostenlos versendet. Die Männchen kosten in der 5er-Packung umgerechnet lediglich 3.40 Franken (2.20 Euro), während die Fischskelette mit 3.10 Franken (2.00 Euro) sogar noch etwas günstiger sind.

Beim Samsung Omnia handelt es sich um ein Smartphone mit Windows Mobile, welches eine vielfältige Ausstattung bietet. Dazu zählen eine Kamera mit 5 Megapixel, ein 3.2 Zoll grosser Touchscreen, GPS, HSDPA, WLAN und bis zu 16 GB interner Speicher. Das Gerät wurde mir von Samsung für 2 Wochen zur Verfügung gestellt, wofür ich mich an dieser Stelle nochmals bedanken möchte. Wie gut sich das Smartphone im alltäglichen Gebrauch schlägt, könnt ihr nun in diesem Test nachlesen.

Lieferumfang
Das Smartphone kommt in einer kleinen, edlen Box mit viel Zubehör daher. Neben dem Gerät befinden sich der Akku, das Ladegerät, ein USB-Verbindungskabel, Handbücher in verschiedenen Sprachen, eine Software-CD und hochwertige Kopfhörer mit Plastikaufsätzen in unterschiedlichen Grössen im Lieferumfang. Weiterhin ist auch ein Modell mit einer 1 GB MicroSD-Speicherkarte mit einer Vollversion der Navigatonssoftware Route 66 und Kartenmaterial für Deutschland, Österreich und die Schweiz erhältlich.

Design / Verarbeitung
Das Samsung Omnia sieht edel aus, die Verarbeitung ist hochwertig. Alle Kanten sind abgerundet, sodass das lediglich 12.5 mm dicke Gerät gut in der Hand liegt. Die Vorderseite besteht zu grossen Teilen aus Metall, während die Rückseite aus schwarzem Kunststoff besteht, welcher wie gebürstetes Aluminium aussieht.

Bedienung / Interface
Der Touchscreen lässt sich sowohl mit dem Stylus, als auch mit dem Finger bedienen, wobei letzteres leider nicht immer problemlos und flüssig funktioniert. Weiterhin muss der Stift ausserhalb des Geräts mit einer Schlaufe befestigt werden, da eine Halterung dafür fehlt. Das Sensorfeld in der Mitte lässt sich entweder als 4-Weg-Navigation oder als Fingermaus verwenden (vergleichbar mit einem Touchpad). Beim Interface setzten die Koreaner wie bereits beim SGH-F480 auf Widgets, welche ähnlich wie bei der Sidebar von Windows Vista aus einer Leiste herausgezogen und an einer beliebigen Stelle auf dem Desktop platziert werden können. Eigene Widgets lassen sich jedoch leider nicht hinzufügen.

Kamera
Samsung verbaut im Omnia eine 5-Megapixel-Kamera mit Autofokus und einem LED-Hilfslicht. Weiterhin sind ein Bildstabilisator, Geotagging, eine Gesichts-Erkennungsfunktion und 14 Szenenmodi vorhanden. Ein Vergleich mit einer normalen Digitalkamera ist hier verfügbar, wobei das Omnia im Gegensatz zu anderen Geräten sehr gut abschneidet. Videos können mit einer Auflösung von 640 x 480 Pixel bei 30 Bildern pro Sekunden aufgenommen werden, wobei die Qualität auch hier überzeugt.

Bildschirm
Der Bildschirm des Geräts ist 3.2 Zoll gross und verfügt über eine Auflösung von 400 x 240 Pixel. Auch im Sonnenlicht bleibt alles lesbar. Videos lassen sich über den vorinstallierten Touch-Player abspielen, welcher auch Divx unterstützt und sich bequem mit den Fingern bedienen lässt.

Fazit
Mit dem Omnia bringt Samsung ein sehr gutes Smartphone mit vielen Funktionen, welches sich durch ein edles Design, eine gute Verarbeitung, eine exzellente Kamera und die vielen vorinstallierten Programme auszeichnet. Das Gerät hat jedoch auch kleinere Schwächen, so reagiert der Touchscreen besonders bei der Bedienung mit dem Finger nicht immer flüssig und was mich persönlich sehr stark stört ist die fehlende Halterung für den Stylus, sodass dieser aussen am Gerät befestigt werden muss.

Pro:
• edles Design
• exzellente Kamera
• grosser interner Speicher und MicroSD-Kartenslot
• gute Akkulaufzeit
• haptisches Feedback
• viele vorinstallierte Programme

Kontra:
• keine Halterung für den Stylus
• Anschluss auf der Seite
• Bedienung nicht immer flüssig

Testurteil: 8/10


Weitere Fotos:

iriver stellte mit dem E50 einen neuen MP3-Player vor, welcher im Aluminium-Design daherkommt. Das Gerät verfügt über einen 1.8 Zoll grossen Bildschirm mit einer Auflösung von 176 x 220 Pixel, ein integriertes FM-Radio und ein Mikrofon und ist entweder mit 2, 4 oder 8 GB Speicher erhältlich. Die Akkulaufzeit beträgt bei der Musikwiedergabe 52 Stunden.

Der iriver E50 kommt bereits im Januar 2009 auf den Markt. Die Version mit 4 GB Speicher wird lediglich etwa 110 Franken (69 Euro) kosten, die Preise der anderen Modelle sind noch nicht bekannt.

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