Archiv für Januar, 2009

Der bereits für die stabilen ToughBook-Notebooks bekannte Hersteller Panasonic stellte nun auch eine stabile Digitalkamera vor, welche bis zu einer Tiefe von 3 Metern wasserdicht ist, Stürze aus einer Höhe von 1.5 Metern aushält und zudem auch gegen Staub geschützt ist.

Das Gerät verfügt über einen Bildsensor mit 12.1 Megapixel, einen 4.6-fachen optischen Zoom (Brennweite: 28-128 mm) und einen 2.7 Zoll grossen Bildschirm. Videos können mit einer Auflösung von 1920 × 1080 Pixeln aufgenommen werden, was dem FullHD-Standard entspricht. Weiterhin ist die 2.3 cm dicke Kamera mit einem Verwacklungsschutz und einer Gesichtserkennung ausgestattet.

Die Panasonic Lumix DMC-TS1 wird im April zu einem Preis von umgerechnet 460 Franken (310 Euro) in den Farben silber, grün und orange erhältlich sein.

Western Digital kündigte mit der Caviar Green 2 TB die weltweit erste Festplatte an, die über eine Speicherkapazität von 2 Terabyte verfügt.

Die Caviar Green Serie zeichnet sich laut dem Hersteller zudem über einen niedrigen Stromverbrauch und ein geringes Betriebsgeräusch aus. Zusätzlich werden in naher Zukunft auch die externen MyBook-Modelle mit der neuen Festplatte ausgestattet.

Der Speicherriese ist ab sofort zu einem Preis von 450 Franken (299 Euro) erhältlich.

In Japan wird die Playstation Portable ab dem 5. März in vier neuen Farben erhältlich sein: Radiant Red, Vibrant Blue, Bright Yellow und Spirited Green. Die Geräte werden entweder alleine zum bisherigen Preis oder mit einer Tasche, einem Tragriemen und einem 4 GB grossen Memory Stick für umgerechnet 320 Franken (210 Euro) verkauft.

Wann und zu welchem Preis die neuen Farbvarianten bei uns auf den Markt kommen ist noch nicht bekannt.

HTC stellte heute eine neue Version des Touch Cruise vor, welche neben einem überarbeiteten Design zudem über eine neue Funktion namens HTC Footprints verfügt.

Bei HTC Footprints handelt es sich um eine Art erweitertes Geotagging, wobei man die Bilder zusätzlich zu den GPS-Daten mit Notizen und Sprachaufnahmen ergänzen kann. Ansonsten ist das Gerät mit einem 2.8 Zoll grossen Touchscreen mit einer Auflösung von 240 x 320 Pixel, einer 3.2-Megapixel-Kamera ohne Autofokus, einem 528 MHz schnellen Qualcomm-Prozessor, 256 MB Arbeitsspeicher, GPS, HSDPA, WLAN (802.11b/g) und Bluetooth 2.0 ausgestattet. Der interne Speicher von 512 MB lässt sich per MicroSD-Speicherkarten erweitern. Die Sprechzeit wird mit bis zu 6.5 Stunden angegeben, die Standby-Zeit soll ungefähr 14 Tage betragen.

Der HTC Touch Cruise wird bei uns noch im Frühling auf den Markt kommen, der Preis wurde noch nicht bekanntgegeben.

Der deutsche Zubehör-Hersteller Hama stellte eine neue Tastatur vor, welche über integrierte Lautsprecher verfügt und dadurch mehr Platz auf dem Schreibtisch schaffen soll.

Neben den beiden Lautsprechern ist die Tastatur zudem mit einer blauen Hintergrundbeleuchtung, einem eingebauten Mikrofon, einem Headset-Anschluss, diversen Multimedia-Sondertasten und einem USB-Anschluss ausgestattet. Eine externe Stromversorgung ist nicht notwendig.

Das Audio Keyboard SL700 wird im März zu einem Preis von umgerechnet 120 Franken (80 Euro) erhältlich sein.

USB-Sticks sind heutzutage bekanntlich in allen Farben und Formen erhältlich. Dieser sieht beispielsweise wie ein minituarisiertes Arbeitsspeicher-Modul aus. Das Gerät ist sehr klein und kann somit auch als Schlüsselanhänger verwendet werden, wobei sich der USB-Anschluss zum Transport einfahren lässt.

Das Segon Turbo Flash Drive kann bei Brando bestellt werden, der Preis beläuft sich für 2 GB Speicher auf 14 Franken (9.50 Euro), 4 GB kosten 23 Franken (16 Euro).

Mit dem Xperia X1 brachte nun auch Sony Ericsson ein Smartphone mit Windows Mobile auf den Markt, welches mit einer ausschiebbaren Tastatur und einer umfangreichen Ausstattung daherkommt. Das Gerät verfügt über einen mit 800 x 480 Pixel aufgelösten, 3 Zoll grossen Touchscreen, eine Kamera mit 3.2 Megapixel und einem LED-Hilfslicht, HSDPA, WLAN (802.11 b/g), Bluetooth 2.0 und GPS. Doch wie schlägt sich der Mini-Computer im täglichen Betrieb?

Lieferumfang
In der weissen Verpackung befinden sich neben dem Gerät selbst ein zusätzlicher Stylus, Kurzanleitungen für die verschiedenen Funktionen des Smartphones, hochwertige Kopfhörer, ein Headset und selbstverständlich das Netzteil, wobei das Datenkabel wie zum Beispiel auch bei Apple und HTC gleichzeitig als Ladekabel dient, da das Netzteil praktischerweise über einen USB-Anschluss verfügt. Eine Speicherkarte fehlt leider, diese ist wegen dem relativ kleinen internen Speicher früher oder später jedoch Pflicht.

Design / Verarbeitung
Das Xperia X1 kommt mit einem edlen Design daher und ist sehr gut verarbeitet. Das Gerät besteht zu grossen Teilen aus Metall, wodurch es sehr hochwertig wirkt und robust ist. Unterhalb des Bildschirm befinden sich die Navigationstasten, Sondertasten sowie ein optisches Sensorfeld, welches beispielsweise zum Scrollen verwendet werden kann. Die Tastatur gleitet sanft hervor und ist sehr stabil, wobei zur besseren Bedienung ein leichter Winkel zwischen dem Bildschirm und der Tastatur besteht. An den Seiten befinden sich der MiniUSB-Anschluss, der Auslöser für die Kamera, ein 3.5 mm Kopfhöreranschluss, ein Lautstärkeregler und der Lautsprecher. Dieser ist jedoch etwas ungünstig platziert, sodass er oftmals mit durch die Hand verdeckt wird. Der ziemlich dünne und lange Stylus findet oben links im Gehäuse Platz. Weiterhin sind vier mehrfarbige LEDs vorhanden, die über Ereignisse informieren oder beispielsweise beim Laden oder Synchronisieren leicht pulsieren.

Bedienung / Interface
Beim Interface setzt Sony Ericsson auf Panels, welche über die Panel-Taste gewechselt werden können. Dabei stehen beispielsweise eine Uhr inklusive Kalender, Multimedia-Funktionen, ein UKW-Radio sowie ein Google-Panel zur Verfügung. Zudem können über das Internet zusätzliche Panels heruntergeladen werden. Obwohl die Panel-Bedienung eigentlich eine gute Idee wäre, kommt diese in der jetzigen Form leider nicht annähernd an die TouchFLO 3D Bedienoberfläche von HTC heran. So dauert der Wechsel zwischen den einzelnen Panels ziemlich lange, wobei während der Wartezeit ein Screenshot angezeigt wird. Durch die sehr hohe Auflösung im Verhältnis zur Bildschirmgrösse ist die Bedienung meistens nur mit dem Stylus präzise möglich, durch den versenkten Bildschirm wird diese am Rand und besonders in den Ecken zusätzlich erschwert. Ein weiterer Kritikpunkt ist der fehlende Beschleunigungsmesser, sodass die Ansicht nur durch das Ausschieben der Tastatur ins Querformat gewechselt werden kann. Dank der ausschiebbaren Tastatur ist auch das Schreiben von längeren Texten mühelos möglich.

Kamera
Im Xperia X1 findet sich eine Kamera mit 3.2 Megapixel, einem LED-Hilfslicht und einem selektiven Autofokus, sodass auf einen über den Touchscreen ausgewählten Punkt scharfgestellt werden kann. Trotz der für heutige Verhältnisse ziemlich geringen Anzahl Megapixel schiesst die Kamera gute Fotos mit einer hohen Schärfe und geringem Bildrauschen, auch die Qualität der Videos ist akzeptabel.

Bildschirm
Sony Ericsson verbaut in ihrem neuen Flaggschiff einen 3 Zoll grossen Touchscreen, welcher über eine Auflösung von 800 x 480 Pixel verfügt und somit Bilder und Texte sehr scharf darstellt. Ein Lichtsensor regelt automatisch die Helligkeit, wodurch diese immer dem Umgebungslicht angepasst ist. Auch bei Sonnenlicht bleiben die Inhalte gut sichtbar.

Multimedia
Das Gerät überzeugt grundsätzlich sowohl bei der Musikwiedergabe, als auch beim Betrachten von Videos. Medien können dabei entweder über den Windows Media Player oder direkt über das Multimedia-Panel abgespielt werden. Mit dem vorinstallierten Opera-Browser ist das Surfen im Internet ziemlich bequem, obwohl beispielsweise das Scrollen über den optischen Sensor nur mit dem Internet Explorer funktioniert. Leider kommt das Gerät ohne eine spezielle YouTube-Applikation, sodass die Videos nur in schlechter Qualität betrachtet werden können.

Fazit
Das Sony Ericsson Xperia X1 ist ein sehr gutes Smartphone, welches durch die ausschiebbare Tastatur und das edle Design besonders für Geschäftsleute geeignet sein dürfte. Durch die im Verhältnis zur hohen Auflösung geringe Bildschirmgrösse ist die Fingerbedienung jedoch nicht immer möglich, sodass häufig der Stylus benutzt werden muss. Auch die Panel-Oberfläche ist leider noch nicht ausgereift, grundsätzlich wäre dies aber eigentlich keine schlechte Idee.

Pro:
• elegantes Design
• sehr hochwertige Verarbeitung
• ausschiebbare Tastatur
• hohe Auflösung
• gute Kamera
• lange Akkulaufzeit

Kontra:
• Fingerbedienung nicht optimal
• ziemlich dick und schwer
• Beschleunigungsmesser fehlt

Testurteil: 8.5/10


Weitere Fotos:

Stealth Computer stellt mit dem LPC-650 einen neuen Mini-PC vor, welcher mit einem bis zu 2.6 GHz schnellen Intel Core 2 Duo Prozessor ausgestattet ist.

Im knapp 5 cm hohen Aluminium-Gehäuse finden ausserdem bis zu 4 GB DDR2 Arbeitsspeicher, ein Slot-In DVD-Brenner, eine 80 bis maximal 500 GB grosse Festplatte, WLAN nach dem 802.11g-Standard und eine Intel Media Accelerator X3100 OnBoard-Grafikkarte Platz. Auf der Rückseite sind ein HDMI-Anschluss, mehrere USB-Ports und zwei VGA-Ausgänge integriert.

Der Nachteil dürfte jedoch beim Preis liegen: Bereits das Basismodell kostet ungefähr 1850 Franken (1250 Euro), wobei dieser je nach Konfiguration sehr schnell steigt.

Während Breitbild-Fernseher momentan grundsätzlich im 16:9-Format erhältlich sind, hat Philips nun erstmals ein Gerät angekündigt, welches wie im Kino ein Seitenverhältnis von 21:9 bietet und Filme somit komplett ohne schwarze Balken darstellen kann.

Das Gerät verfügt über einen 56 Zoll grossen Bildschirm mit einer Auflösung von 2.560 x 1.080 Pixel und kann andere Auflösungen auf das neue Format hochskalieren. Weiterhin ist der Fernseher mit der Ambilight-Technologie ausgestattet, wodurch die Wand hinter dem Fernseher passend zu den auf dem Bildschirm dargestellten Farben beleuchtet wird.

Der Philips Cinema 21:9 soll bereits im Frühling auf den Markt kommen, über den Preis ist bisher noch nichts bekannt.

13.Jan 2009

HTC Lineup 2009

Auf der chinesischen Website DiyPDA sind bereits jetzt Bilder der für 2009 geplanten Geräte von HTC aufgetaucht, welche wohl kaum für die Öffentlichkeit bestimmt sind. Besonders interessant dürften dabei der Nachfolger des HTC Touch HD mit einer ausschiebbaren Tastatur und das HTC Hero sein, welches mit Android und möglicherweise unter dem Namen G2 auf den Markt kommen wird. Welches Betriebssystem bei den anderen Geräten zum Einsatz kommt ist noch unklar, auch die technischen Daten sind leider noch nicht bekannt.

Den Rest der Bilder findet ihr hier.


Weitere Bilder:

Seite: 1 2 3