Archiv für Mai, 2010

Asus hat mit dem Eee Pad heute nun einen Tablet PC vorgestellt, welcher auf Windows 7 basiert.
Das 12,2 Millimeter dicke und 675 Gramm schwere Gerät verfügt über einen 12 Zoll grossen kapazitiven Touchscreen, einen Intel Core 2 Duo Prozessor, eine Webcam, einen USB-Anschluss und Windows 7 Home Premium. Die Akkulaufzeit wird mit bis zu 10 Stunden angegeben. Neben der virtuellen Tastatur ist die Texteingabe auch über eine Docking-Station mit integrierter Tastatur möglich.
Auch ein kleineres Modell mit einem 10-Zoll-Bildschirm wurde angekündigt, dieses wird mit Windows Embedded Compact 7 daherkommen, wobei die restlichen Spezifikationen noch nicht bekanntgegeben wurden.
Der Preis für die Eee Pads wird umgerechnet zwischen 460 Franken (320 Euro) und 580 Franken (400 Euro) liegen, wobei mit einer Veröffentlichung leider nicht vor Anfang 2011 zu rechnen ist.

Der taiwanische Hersteller HTC stellte heute mit dem Wildfire ein neues Android-Smartphone vor, welches zu einem günstigen Preis daherkommt.
Die Ausstattung des HTC Wildfire umfasst einen 3.2 Zoll grossen kapazitiven Touchscreen mit einer Auflösung von 320 x 240 Pixeln, eine 5-Megapixel-Kamera mit einem LED-Blitz, ein mit 528 MHz getakteter Prozessor, 384 MB Arbeitsspeicher, ein FM-Radio, ein optischer Sensor und ein 3.5 mm Audioausgang. Der interne Speicher beträgt 512 MB und kann per microSD-Speicherkarten auf bis zu 32 GB erweitert werden. Zur Verbindung mit der Aussenwelt stehen WLAN, Bluetooth 2.1, UMTS sowie HSDPA zur Verfügung. Auch GPS, ein digitaler Kompass, ein Beschleunigungs-, Annäherungs- und Lichtsensor fehlen nicht. Als Betriebssystem kommt Android 2.1 inklusive der aktuellsten Version von HTC Sense zum Einsatz.
Mit einem Preis von 449 Franken (279 Euro) richtet sich das Wildfire hauptsächlich an Jugendliche und Studenten. Das Gerät wird in der Schweiz, Deutschland und Österreich ab Juni in den Farben schwarz und braun erhältlich sein.

Beim iAngle handelt es sich um eine praktisches Gadget, welches gleichzeitig als Transportmittel für die Kopfhörer sowie als Halterung für das iPhone oder den iPod touch dient. Vermutlich ist die Verwendung auch mit anderen Geräten möglich, welche eine ähnliche Dicke wie das Apple-Smartphone aufweisen.
Der iAngle kann entweder auf der offiziellen Seite oder bei Amazon bestellt werden, der Preis beträgt umgerechnet 12 Franken (8 Euro) zuzüglich Versandkosten.

Mit dem Nokia X6 brachte der finnische Hersteller vor einiger Zeit den indirekten Nachfolger des Nokia 5800 XpressMusic auf den Markt. Das Smartphone verfügt über einen kapazitiven, 3.2 Zoll grossen Touchscreen, 16 oder 32 GB interner Speicher, eine Kamera mit 5 Megapixel, HSDPA, WLAN, Bluetooth 2.0, und GPS. Ob das X6 die Schwächen des Vorgängers beheben kann und an dessen Erfolg anknüpfen kann, könnt ihr nun hier lesen.
Lieferumfang
Im Lieferumfang sind das Ladegerät, das USB-Verbindungskabel, Anleitungen, eine Software-CD sowie ein gut verarbeitetes, zusammenklappbares Bügel-Headset mit bequemen Ohrpolstern enthalten, welches abgesehen vom etwas blechernen Klang eine ordentliche Qualität bietet.
Design / Verarbeitung
Mit einer Grösse von 111 x 51 x 13,8 mm relativ dick für ein Smartphone ohne ausschiebbare Tastatur, dank den seitlichen Metalleisten sowie die türkisfarbenen Leisten oben und unten wirkt das Design edel und hochwertig. Durch die abgerundete Form liegt das Gerät gut in der Hand, jedoch fühlt sich das Plastikgehäuse seitlich und besonders auf der Rückseite billig an, der dünne Akkudeckel knarzt und auch kleinere Spalten sind vorhanden. Auf der linken Seite des Telefons befindet sich wie beim 5800 XpressMusic der Slot für die SIM-Karte, wobei diese zwar direkt eingeschoben werden kann, zum Entfernen muss jedoch trotzdem der Akku entfernt werden. Direkt darunter befinden sich die beiden Lautsprecher, welche durch hochwertig verarbeitete Gitter abgedeckt werden. Auf der rechten Seite findet man wie gewohnt den Lautstärkeregler, ein etwas wackliger Schieber zum Sperren der Tasten sowie der Auslöser für die Kamera. Oben wurden der MicroUSB-, Kopfhörer- und Stromanschluss sowie der Ein- und Ausschaltknopf untergebracht. Die Kamera wird zudem durch einen leicht erhöhten Metallrahmen vor Kratzern geschützt.
Bedienung / Interface
Bei der Bedienung hat sich im Vergleich zum 5800 XpressMusic leider nicht viel verändert, Nokia setzt immer noch auf die klassische S60-Benutzeroberfläche. Kinetisches Scrollen wurde nur stellenweise umgesetzt, im Hauptmenü muss man immer noch die dünne Scrolleiste verwenden. Beibehalten wurde auch das praktische Touchmenü oberhalb des Bildschirms, welches den Schnellzugriff auf die wichtigsten Funktionen des Geräts wie den Musikplayer, Fotos, Videos oder den Internet-Browser erlaubt. Eingaben über die Tastatur sind im Vollbildmodus schnell und präzise möglich, im Hochformat steht eine Alphanumerische zur Verfügung. Multitouch-Unterstützung ist obwohl dies durch die verwendete Technik möglich wäre leider nicht vorhanden, Zoomen beispielsweise ist nur über einen Schieberegler oder doppeltem Antippen möglich.
Kamera
Die 5-Megapixel-Kamera mit Autofokus, Carl Zeiss-Optik und 2 LED-Hilfslichtern schiesst Fotos in guter Qualität mit einem guten Kontrast, Bildschärfe und satten Farben. Bei Dunkelheit sind auf kurze Distanz auch akzeptable Ergebnisse möglich. Videos werden in einer Auflösung von 640 x 480 Pixeln und 30 FPS flüssig aufgenommen, die Qualität ist gut.
Bildschirm
Das Display des Nokia X6 kommt bei einer Grösse von 3.2 Zoll mit einer Auflösung von 640 x 360 Pixeln daher, das Bild ist scharf und kontrastreich. Der kapazitive Touchscreen reagiert sensibel auf Eingaben, auf die Unterstützung von Multi-Touch wurde jedoch leider verzichtet.
Multimedia
Das Nokia X6 kann bei seiner Hauptdisziplin durchaus überzeugen und bietet mit 32 GB viel Platz für Musik und Videos. Der Player selbst unterscheidet sich nicht von demjenigen des 5800 XpressMusic, bietet jedoch alle nötigen Funktionen. Mit der “Comes with Music”-Flatrate hat man ein Jahr lang kostenlos Zugriff auf die Musik aus dem Music-Store von Nokia, wobei die mit DRM geschützen Lieder auch nach Ablauf dieser Zeit auf dem Gerät behalten werden dürfen. Ab Werk sind ausserdem bereits die Spiele Aspalt 4, Spore sowie DJ Mix Tour vorinstalliert.
Internet
Beim Browser hat sich gegenüber dem 5800 XpressMusic nichts verändert, Nokia setzt immer noch auf den nativen S60-Browser. Dieser kann in Sachen Geschwindigkeit sowie dem Scrollen leider nicht mit der Konkurrenz wie beispielsweise Opera mithalten, beherrscht dafür jedoch Flash. Der Vollbildmodus ist weiterhin nur umständlich über das Menü zu erreichen, ansonsten verdecken 5 Buttons ungefähr einen Viertel des Bildschirms. Ausserdem werden die Seiten direkt in der Originalgrösse dargestellt und nicht zur besseren Übersicht zuerst verkleinert.
Fazit
Das Nokia X6 ist ein solides Multimedia-Smartphone, welches sich mit der kostenlosen Musikflatrate und einer langen Akkulaufzeit vorallem an Musikfans richtet. Schwächen weist das Gerät bei der Bedienung auf, welche leider immer noch nicht optimal gelöst ist - hierbei darf man wohl erst mit Symbian^3 Verbesserungen erwarten. Durch den hohen Preis ist das Nokia X6 zumindest in der 32 GB-Variante nur für Vielhörer empfehlenswert, da diese wohl am meisten von der Musikflatrate profitieren. Das Modell mit 16 GB ist hingegen bereits wesentlich günstiger, hier muss jedoch auf die kostenlose Musik verzichtet werden.
Pro
• kapazitiver Touchscreen
• kostenlose Musik-Flatrate für 1 Jahr
• lange Akkulaufzeit
• 32 GB interner Speicher
Kontra:
• trotz fehlender ausschiebbarer Tastatur ziemlich dick
• teilweise träge Reaktion
• Bedienung
• hoher Preis
Testurteil: 7/10
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Inoffiziell sind nun einige Informationen zu einem weiteren Android-Smartphone von Motorola aufgetaucht, welches mit einer aufklappbaren Tastatur daherkommt.
Das FlipOut verfügt demnach über eine 3.1 Megapixel-Kamera, welche in Zusammenarbeit mit Kodak entwickelt wurde, einen 2.8 Zoll grossen Touchscreen, einen Prozessor mit 700 MHz, 256 MB Arbeitsspeicher, 512 internem Speicher, GPS und HSDPA. Als Betriebssystem setzt Motorola auf Android 2.1 mit der eigenen Benutzeroberfläche Motoblur.
Voraussichtlich wird das Motorola FlipOut im Juni zu einem Preis von umgerechnet 780 Franken (550 Euro) auf den Markt kommen. Als Farben werden schwarz, grün sowie pink zur Auswahl stehen.

Sony stellte vor etwas mehr als einem Jahr mit dem Vaio P ein lediglich 632 Gramm leichtes Notebook vor, von welchem nun der Nachfolger mit einem leicht verbesserten Design sowie einem optischen Touchpad angekündigt wurde.
Das 245 x 120 x 19.8 mm grosse Gerät verfügt weiterhin über einen 8-Zoll-Bildschirm mit einer Auflösung von 1600 x 768 Pixeln sowie einer LED-Hintergrundbeleuchtung, 2 GB Arbeitsspeicher, eine 64 GB fassende Solid State Disk, WLAN (b/g/n), UMTS und GPS.
Neu hingegen sind der schnellere Intel Atom Z540 mit einer Geschwindigkeit von 1.86 Ghz, ein digitaler Kompass, ein Lichtsensor und ein Beschleunigungsmesser zur automatischen Ausrichtung der Anzeige, auch die Akkulaufzeit wurde mit 5 Stunden etwas verbessert. Das Touchpad befindet sich am rechten unteren Display-Rand, die beiden Maustasten auf der linken Seite. Als Betriebssystem setzt man nun auf Windows 7 Home Premium.
Ab Juni wird das Vaio P zu einem Preis von umgerechnet 1′300 Franken (899 Euro) in den Farben schwarz, weiss, orange, grün und pink erhältlich sein.
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Apple hat heute nun die Preise sowie den definitiven Veröffentlichungstermin für das iPad in Europa bekanntgegeben.
Für das günstigste Modell mit 16 GB Speicher werden 649 Franken (499 Euro) fällig, 32 GB sind für 779 Franken (599 Euro) und 64 GB für 899 Franken (714 Euro) erhältlich. Für die Variante mit 3G muss ein Aufpreis von 150 Franken (100 Euro) bezahlt werden, sodass diese 799, 929 sowie 1′049 Franken kosten (599, 699, 814 Euro).
Das Gerät kann ab dem 10. Mai im Apple Store vorbestellt werden und wird am 28. Mai ausgeliefert.

Der zumindest Hierzulande unbekannte chinesische Hersteller Aigo präsentierte mit dem N700 nun einen Tablet-PC, welcher mit einem 7 Zoll grossen kapazitiven Touchscreen mit einer Auflösung von 800 x 480 Pixeln daherkommt.
Das Gerät basiert auf der neuen Nvidia Tegra 2-Plattform und setzt auf einen 1 GHz schnellen ARM Cortex A9 Dual-Core Prozessor sowie 512 MB Arbeitsspeicher, wobei Android 2.1 mit Flash 10.1-Unterstützung als Betriebssystem eingesetzt wird. Geplant sind Modelle mit entweder 4, 16 und 32 GB internem Speicher, welcher sich zudem per MicroSD-Speicherkarten nochmals um maximal 32 GB erweitern lässt.
Weiterhin sind eine Kamera mit 1.3 Megapixel, WLAN, Bluetooth 2.1, UMTS, ein USB-Anschluss und ein 3.5 mm Audioausgang vorhanden. Auch ein Beschleunigungsmesser, ein Umgebungslichtsensor sowie ein digitaler Kompass fehlen nicht. Der Akku verfügt über eine Leistung von 3120 mAh, die Masse betragen bei einem Gewicht von 465 Gramm 208 x 122 x 13.95 mm. Über den HDMI-Anschluss lassen sich zudem FullHD-Videos direkt über einen externen Bildschirm abspielen.
Informationen zum Preis und der Verfügbarkeit des Aigo N700 sind leider noch nicht bekannt.

Mit dem Dash stellte der japanische Elektronikkonzern Sony einen Personal Internet Viewer vor, eine Mischung aus Wecker, digitalem Bilderrahmen sowie Musik- und Videoplayer.
Das Gerät verbindet sich direkt über WLAN mit dem Internet, der kapazitive Touchscreen ist 7 Zoll gross und verfügt über eine Auflösung von 800 x 480 Pixel. Die aktuellen Informationen lassen sich direkt auf dem personalisierbaren Homescreen anzeigen, dabei werden über 1000 kostenlose Anwendungen wie beispielsweise News, Kalender, Wetter, Rezepte oder Aktienkurse erhältlich sein, wobei auch Multitasking unterstützt wird.
Zur Unterhaltung kann unter anderem Musik über die integrierten Stereo-Lautsprecher (oder Kopfhörer) wiedergegeben werden, TV-Serien und Filme betrachtet sowie über Portale wie Youtube Videos angeschaut werden. Zu den weiteren Funktionen zählen ein Umgebungslichtsensor, ein Beschleunigungsmessern zur automatischen Ausrichtung der Anzeige sowie eine Sicherungsbatterie für die Uhr.
Auf einen Akku wurde leider verzichtet, der Dash muss während dem Betrieb dauerhaft an einer Steckdose angeschlossen sein. Auch ein interner Speicher ist nicht verfügbar, die eigenen Daten müssen somit entweder auf einem USB-Speichermedium gespeichert oder direkt über WLAN gestreamt werden.
In den USA ist der Sony Dash ab sofort zu einem Preis von 199 Dollar erhältlich, was umgerechnet 220 Franken (150 Euro) entspricht. Wann und ob das Gerät auch bei uns auf den Markt kommt ist noch nicht bekannt.
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