
Art Lebedev hat nun das endgültige Design der Optimus Popularis präsentiert, welche mit OLED-Bildschirmen in jeder einzelnen Taste daherkommt.
Im Vergleich zur Optimus Maximus verfügt diese über höher aufgelöste Displays mit je 64 x 64 Pixeln und ist dabei wesentlich kleiner und flacher. Die Breite entspricht ungefähr derjenigen einer Notebook-Tastatur, da auf einen separaten Ziffernblock verzichtet wurde. Über die FN-Taste kann dieser jedoch auf dem rechten Teil eingeblendet werden, wobei die Zahlen in einem klassischen Rechnerlayout angeordnet werden. Zusätzlich wurde zwischen den F- sowie den restlichen Tasten ein weiterer Bildschirm zum Anzeigen von Widgets integriert.
Der Preis für die Optimus Popularis soll laut Art Lebedev unter 1000 Dollar liegen, was ungefähr 1′100 Franken (800 Euro) entspricht. Die Veröffentlichung ist für Anfang 2011 geplant, wobei bereits ab Ende dieses Jahres Vorbestellungen entgegen genommen werden.

Das Nokia N900 ist ein Smartphone mit dem auf Linux basierenden Maemo-Betriebssystem, welches hauptsächlich im Querformat bedient wird. Das Gerät verfügt über einen 3.5 Zoll grossen Touchscreen mit einer Auflösung von 800 x 480 Pixeln, eine 5-Megapixel-Kameara mit LED-Blitz und Carl-Zeiss-Optik, 32 GB interner Speicher, 256 MB Arbeitsspeicher, HSDPA, WLAN, Bluetooth 2.1 und GPS.
Lieferumfang
Der Lieferumgang des N900 fällt grosszügig aus, dieser beinhaltet neben dem Gerät selbst sowie dem Ladekabel, Akku und den Bedienungsanleitungen In-Ear-Kopfhörer mit verschiedenen Aufsätzen, ein Mikrofaser-Reinigungstuch, ein USB-Verbindungskabel, ein Adapter für ältere Ladegeräte sowie ein Videokabel.
Design / Verarbeitung
Das Nokia N900 ist mit einer Dicke von fast 20 mm leider alles andere als dünn, das Gerät wirkt besonders auch durch die nur schwach abgerundeten Kanten ziemlich klobig. Zumindest auf der Vorderseite, bei welcher Komplett auf Tasten verzichtet wurde, wirkt das Design jedoch edel. Die Verarbeitung ist hochwertig, der Akkudeckel sitzt fest und knarzt nicht, die Kamera wird durch eine Abdeckung vor Kratzern geschützt, auch der Slider-Mechanismus wirkt sehr stabil. Wie von Nokia gewohnt verfügt auch das N900 über eine hohe Anzahl an Hardware-Tasten. Auf der Oberseite befinden sich dabei der Lautstärkeregler, der Einschaltknopf sowie der Auslöser für die Kamera. Rechts wurden der Schieber zum Sperren des Geräts, der Kopfhöreranschluss, das Mikrofon sowie an der Ecke der angenehm lange Stylus untergebracht, links der MicroUSB-Anschluss. Die Stereo-Lautsprecher finden seitlich Platz. Eine Benachrichtigungs-LED informiert jederzeit über verpasste Anrufe und weitere Ereignisse.
Bedienung / Interface
Auf den ersten Blick erinnert die Benutzeroberfläche des Maemo-Smartphones duch die vier mit Widgets sowie Verknüpfungen personaliserbaren Desktops mit seitlichem Scrollen und fortlaufendem Hintergrundbild stark an Googles Android. Das Design ist hierbei sehr ansprechend gehalten, die Menüführung wirkt durchdacht. Zwischen Anwendungen kann Dank der Unterstützung von Multitasking angenehm über einen Übersichtsbildschirm gewechselt werden, welcher jederzeit über eine Schaltfläche erreichbar ist. Das Programm-Menü ist ähnlich wie bei Symbian aufgebaut, unterstützt jedoch kinetisches Scrollen, weiterhin lassen sich die Symbole beliebig anordnen. Texte könne direkt über die ausschiebbare Tastatur geschrieben werden. Leider fällt diese sehr schmal aus, sodass das Schreiben im Vergleich zu ähnlichen Geräten etwas unangenehmer ist.
Kamera
Die 5-Megapixel-Kamera kommt mit einem Objektiv von Carl Zeiss sowie einem zweifachen LED-Blitz daher, welcher Fotos auf kurze Distanz auch bei schlechteren Lichtverhältnissen ermöglicht. Die Bildqualität ist gut, auch Videos können bei einer Auflösung von 800 x 480 Pixeln und 25 Bildern pro Sekunde in guter Qualität aufgenommen werden. Zudem wird Geotagging unterstützt, sodass der Standort auch später noch eingesehen werden kann. Die Bildgalerie läuft flüssig und ist übersichtlich, die Fotos werden durch den Lagesensor automatisch ausgerichtet.
Bildschirm
Bei einer Grösse von 3.5 Zoll verfügt der Bildschirm des N900 über eine Auflösung von 800 x 480 Pixeln, womit diese im Vergleich zu anderen Nokia-Geräten wesentlich höher ausfällt. Die Darstellung ist kontrastreich und scharf, auch der Blickwinkel und die Helligkeit sind gut. Multitouch wird bedingt durch den resistiven Touchscreen leider nicht unterstützt.
Multimedia
Der Media Player kommt in einem übersichtlichen Design daher und kann neben Musik und Videos auch Internetradio abspielen. Videos werden in den meisten Formaten direkt ab Werk unterstützt und können auf dem grossen Display mit dem ausklappbaren Ständer bequem angeschaut werden, zudem kann das Gerät über das im Lieferumfang enthaltene Videokabel auch direkt am Fernseher angeschlossen werden. Der interne Speicher von 32 GB bietet viel Platz und kann, falls dies immer noch nicht ausreicht, per microSD-Speicherkarten erweitert werden.
Internet
Der auf Mozilla basierende Browser stellt Seiten schnell und flüssig dar, wobei die Bedienung im Vergleich zum Symbian S60-Browser wesentlich besser gelöst wurde. Zoomen kann man dabei entweder durch doppeltes Antippen, durch das Zeichnen eines Kreises im bzw. gegen den Uhrzeigersinn sowie über den Lautstärkeregler. Mit der neusten Firmware ist die Nutzung auch im Hochformat möglich, wobei dies jedoch zuerst in den Optionen manuell aktiviert werden muss. Auch Flash 9.4 wird unterstützt.
Fazit
Das N900 ist besonders durch die ansprechende Benutzeroberfläche das momentan mit Abstand beste Nokia-Smartphone, wobei im Gegensatz zu den Modellen mit Symbian viel Wert auf eine gute Touchscreen-Bedienung gelegt wurde. Etwas gewöhnungsbedürftig ist jedoch, dass das Gerät fast ausschliesslich im Querformat verwendet werden kann - einzig das Telefon sowie der Browser sind auch im Hochformat möglich. Für Multimedia und die Nutzung des Internets eignet sich das Gerät sehr gut, nur die Akkulaufzeit fällt etwas kurz aus.
Pro
• sehr guter Bildschirm
• grosser interner Speicher
• ausschiebbare Tastatur
• praktischer Ständer
Kontra
• gross und schwer
• relativ kurze Akkulaufzeit
• resistiver Touchscreen
Testurteil: 8,5/10
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Apple hat eine neue Version des Mac Mini vorgestellt, welcher nun in einem Aluminium-Unibody-Gehäuse daherkommt und mit einer Höhe von 3.6 cm deutlich flacher ist.
Im Innern des mit 19.7 x 19.7 cm etwas grösseren Gehäuses sind ein bis zu 2.66 GHz schneller Intel Core 2 Duo, eine Nvidia GeForce 320M, bis zu 8 GB Arbeitsspeicher, eine Festplatte mit maximal 500 GB Speicher, ein DVD-Brenner, WLAN inklusive dem n-Standard und Bluetooth 2.1 verbaut, als Anschlüsse stehen vier USB 2.0-Ports, ein Firewire-800- und ein Ethernet-Anschluss zur Verfügung. Weiterhin sind ein SD-Kartenleser sowie ein HDMI-Ausgang vorhanden, wodurch das Gerät direkt am eigenen Fernseher angeschlossen werden kann. Der Arbeitsspeicher kann nun direkt über eine Klappe auf der Unterseite ausgetauscht werden, das Gehäuse muss dazu nicht mehr geöffnet werden.
Der neue Mac Mini ist ab sofort erhätlich und kostet in der Grundkonfiguration 999 Franken (809 Euro), das Server-Modell schlägt mit 1′449 Franken (1′149 Euro) zu Buche.
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